Buchempfehlungen

Aus der Vielzahl interessanter Bücher, die sich mit unserer Thematik befassen, halten wir die folgenden für besonders empfehlenswert.

ALLGEMEIN 

Geschichte des Todes
Philippe Ariès, dtv 1999
Das Standardwerk des französischen Autors, faktenreich und spannend zu lesen.

TRAUER ALLGEMEIN 



Die 100 wichtigsten Fragen zu Tod und Trauer.
Georg Schwikart
Mit diesem Ratgeber liegt ein komprimiertes Kompendium rund um Tod und Trauer vor. Knapp und kompetent zugleich versteht es der Autor, sensibel und sorgfältig auf hundert Fragen zu antworten...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Auf der Suche nach den Regenbogentränen. Heilsamer Umgang mit Abschied und Trennung.
von Jorgos Canacakis, Annette Bassfeld-Schepers

Trauer ist die heilsame Antwort eines lebendigen Herzens auf Abschiede und Trennungen. Solchen Lebenssituationen sind wir von Kindesbeinen an immer wieder ausgesetzt. Die Trauerfeindlichkeit unserer Kultur führt jedoch dazu, daß wir uns diesem lebenswichtigen Gefühl entfremden, es fürchten und unterdrücken. Die daraus resultierende Gefühlsverarmung hat erschreckende Konsequenzen für viele Lebensbereiche. Angeregt durch die jahrelange praktische Arbeit mit trauernden Menschen haben Jorgos Canacakis und Annette Bassfeld-Schepers mit der Geschichte von den Regenbogentränen eine ungewöhnliche poetische Form gefunden, die uns neue Wege für den liebevollen Umgang mit Trauer erfahren läßt. Sie erzählen ein Märchen, das Kindern wie Erwachsenen dabei hilft, sich den Trauergefühlen zu öffnen, sie auszudrücken und ihre lebensfördernde Kraft zu spüren. 

Ich begleite dich durch deine Trauer.
von Jorgos Canacakis
Jorgos Canacakis macht den Leserinnen und Lesern die wichtigen Unterschiede von "lebenshemmender" und "lebensfördender" Trauer deutlich. Er berücksichtigt alle Arten von Verlust und zeigt nicht nur Trauer-, sondern gleichzeitig Lebensalternativen auf.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit 

Ich sehe deine Tränen. Trauern, klagen, leben können.
von Jorgos Canacakis
Der griechische Psychologe Jorgos Canacakis zeigt in diesem praktischen und leicht verständlichen Buch ermutigende Wege auf, mit Trauer angstlos umzugehen, sie zum Ausdruck zu bringen und für einen kreativen neuen Lebensbeginn einzusetzen.

Trauern. Phasen und Chancen des psychischen Prozesses.
von Verena Kast
 
Da wir uns wesentlich aus den Beziehungen zu Mitmenschen verstehen, Bindungen ein wesentlicher Aspekt unseres Selbst- und Weiterlebens sind, werden wir durch den Tod eines geliebten Menschen in unserem bisherigen Selbst- und Weltverständnis erschüttert. Die Trauer ist die Emotion, durch die wir Abschied nehmen, Probleme der zerbrochenen Beziehung aufarbeiten und so viel als möglich von der Beziehung und von den Eigenheiten des Partners integrieren können, so dass wir mit einem neuen Selbst- und Weltverständnis weiterzuleben vermögen. Verena Kast, Jahrgang 1943, studierte Psychologie, Philosophie und Literatur und promovierte in Jungscher Psychologie. Sie ist Professorin für Psychologie an der Universität Zürich, Dozentin und Lehranalytikerin am dortigen C.-G.-Jung-Institut und Psychotherapeutin in eigener Praxis. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u. a.:

Mut zur Trauer. Die Akzeptanz eines notwenigen Lebensgefühls
von Marie-Frédérique Bacqué
 
Psychologischer Trauerratgeber, der sehr detailliert die Grenze zwischen "normaler" und pathologischer Trauer nachzeichnet.

In der Trauer lebt die Liebe weiter.
von Elisabeth Lukas
Die Trauer ist ein Wissen um ein verlorenes Kostbares. Dazu schreibt die Autorin: "Ja, Trauernde sind Wissende, in vielerlei Hinsicht. Doch seltsam: das nicht abzuschüttelnde Wissen um das Verlorene kann ihnen bei der Bewältigung ihres Leides helfen. Es öffnet ihnen gleichsam Tore der Erkenntnis. Sollten sie diese durchschreiten, wandeln sie sich - und mit ihnen wandeln sich ihre Gefühle. Sie wachsen aus der Trauer in eine neue, 'hellsichtigere' Form ihres Menschseins hinein." Die Autorin, Psychotherapeutin und Meisterschülerin von Viktor E. Frankl, begleitet die LeserInnen des Buches beim Durchschreiten solcher Erkenntnistore. Der Schmerz trauernder Menschen wird dabei nicht verniedlicht, sondern überhöht. Es gelingt ihr, glaubhaft darzustellen, dass letztlich nicht die Abschiede zählen, die geleistet werden müssen. Was zählt, ist die Liebe, die in einem Leben erwacht ist und über alle Abschiede hinaus weiterlebt - in den Herzen der Menschen und in den ewigen Gefilden der Wahrheit.

Wege der Trauer
von Herbert Scheuring
Aus der lebendigen  Erfahrung des Verlustes der Partnerin heraus geschrieben, als Serie in einer Tageszeitung veöffentlicht, ist dieses Buch ein hilfreicher Begleiter, der zahlreiche Aspekte des Trauerns beleuchtet.

Rat und Hilfe für den Trauerfall. Was muss ich wissen, was ist zu tun?
von Birgit Lambers

Das Begleitbuch für den Trauerfall - für alle, die sich selbst oder anderen helfen möchten.
Ganz praktisch, von den ersten Stunden nach dem Tod über Bestattungsfragen, Bankangelegenheiten, Testatment usw. bis hin zum Umgang mit der Trauer.

Abschied heißt nicht Ende.
von Enna Pertim

Dies ist kein Buch mit Patentrezepten für ein Leben allein, wohl aber ein Beweis für Mut und Kreativität, für die Stärke und Kraft, die sich aufbringen lassen, wenn es darum geht, ungewollt und allein ein anderes Leben führen zu müssen. Der Tod des Partners, des Ehemanns, ist nicht nur ein existentieller Schock. Er bedeutet für die Witwe immer auch ein lang andauerndes, kräftezehrendes Abschied nehmen. Zur eigenen Trauer und Verzweiflung kommt die Sorge um die Kinder, Finanzen müssen geregelt werden, Wohnungsfragen stehen an, vielleicht auch die Suche nach einem Arbeitsplatz. Tief betroffen vom Tod ihres Mannes erzählt die Herausgeberin und Autorin vom Sterben ihres Partners, vom plötzlichen Alleinsein und ihrer Traurigkeit, aber auch von ihren Versuchen, wieder Halt zu finden. Teil ihrer Trauerarbeit waren ihre hier festgehaltenen, sehr offenen und ehrlichen Gespräche mit Frauen, die wie sie selbst ihren Partner verloren haben. Wir werden Zeugen tiefster existentieller Erschütterung, gleichzeitig zeigen diese Frauen aber auch, wie es ihnen gelungen ist, in ihrer neuen Lebenssituation zu überleben.

Abschied nehmen von den Eltern
Louis Akner, Catherine Whitney
Kompetenter Ratgeber für alle, die mit dem Verlust eines Elternteils leben lernen müssen.

Der Tod ist nicht das Ende.
Gedanken zum Abschiednehmen
Es ist für jeden eine eigene Grenzerfahrung, einen lieben Menschen zu verlieren, und jeder geht anders mit dieser schweren Situation um. Diese Erfahrung der beiden mit der Trauerarbeit vertrauten Autorinnen ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Ich hab' ihr nie gesagt, daß ich sie liebe. Töchter erleben den Tod ihrer Mutter.
von Rosa Ainley
Einunddreißig Frauen haben darüber geschrieben, wie sie den Tod ihrer Mutter erlebt haben. Entstanden ist ein Kaleidoskop der Gefühle, das die gesamte Bandbreite der nicht immer einfachen Mutter-Tochter-Beziehung widerspiegelt. "Ein wundervolles, bewegendes und mutiges Buch, das jede Frau im Innersten berühren muß."

Wenn Männer trauern. Über den Umgang mit Abschied und Verlust.
von Wolfgang Müller-Commichau, Roland Schaefer
Das Buch beschäftigt sich mit der Art, wie Männer mit Abschied und Verlust umgehen. Die Autoren beschreiben typische Verlust-Situationen im Leben von Männern und setzen sich mit ihrer tendenziellen Unfähigkeit, die eigene Endlichkeit zu akzeptieren auseinander.

Bis wir uns im Himmel wiedersehen
von Anselm Grün
Der Abschied von einem geliebten Menschen scheint auch für den Trauernden das Ende des Lebens zu sein. Die Zeit danach ist schwer, verständnisvolle Zuhörer und Anteilnahme zu finden ebenso. Der erfahrene Seelsorger Pater Anselm Grün weiß, was Trauernde umtreibt und quält. Ebenso behutsam wie beherzt spricht er die wichtigsten Fragen an, die dabei aufkommen. Zahlreiche stimmungsvolle Fotos machen diesen Band zu einem idealen Geschenk, denn sie zeigen, wie schön die Natur ist, die trotz allen Sterbens immer neues Leben hervorbringt.

Das Jahr, in dem mein Vater starb
von Anselm Grün

In 35 Briefen beschäftigt sich Grün mit der Trauer, dem Abschiednehmen, dem Erinnern und der Zuneigung zu Menschen, die einem nahe stehen. Anlass für diese offenen Worte ist der Tod der Eltern, der manches im Leben neu frag-würdig macht und bisherige Antwortversuche in Frage stellt. Das Besondere dieses Buches ist seine Kurzweiligkeit, da die jeweiligen Briefe in der Regel nie vier Seiten überschreiten...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Was kommt nach dem Tod
Anselm Grün
In zwei kurzen Einführungskapiteln geht der zur Zeit wohl bekannteste Autor spiritueller Literatur in Deutschland zunächst darauf ein, was Psychologie und Philosophie über den Tod und eine mögliche Unsterblichkeit der Seele sagen. Die beiden Hauptkapitel stellen dann die biblischen Bilder von Tod und ewigem Leben sowie die Aussagen der Theologie dazu dar. Dabei erweisen sich die von der Bibel herangezogenen Vergleiche als ungemein trostreiche Darstellungen der christlichen Hoffnung auf unsere Auferweckung vom Tod durch den uns liebenden Gott, die sich in bloßen Worten nicht ausreichend ausdrücken ließe: Jesus, der uns im Haus des Vaters eine Wohnung bereitet hat, oder etwa das königliche Hochzeitsmahl als Ausdruck immerwährender Festesfreude. Dabei geht es dem Autor vor allem auch darum zu erklären, wie die ebenfalls biblischen Vorstellungen von Gericht und Hölle dennoch vereinbar sein können mit der Hoffnung auf einen verzeihenden, barmherzigen Gott. Im Wesentlichen gehe es für den Christen nämlich gerade darum, aus dieser Spannung heraus zwischen erhoffter Erlösung und der bleibenden Möglichkeit des Scheiterns, des "Sich-endgültig-Verschließens gegenüber Gott", das Leben in seinem ganzen Ernst zu erfassen und zu gestalten, sich dann aber angesichts des herannahenden Todes nicht verzweifelt am Leben festzuklammern, sondern im Sterben voll Vertrauen sich in Gottes Liebe zu ergeben. - Anselm Grün schreibt wie immer sehr anschaulich und lebensnah, er möchte mit diesem Buch die christliche Glaubenslehre über Tod und Auferstehung für einen großen Leserkreis darlegen und verständlich machen. Und das ist ihm ganz hervorragend gelungen.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

In meinem Herzen die Trauer
von Daniela Tausch-Flammer und Lis Bickel (Hg.)

Die Begegnung mit der Erfahrung anderer kann in der Trauer helfen. Beim Lesen kann es geschehen, dass etwas versöhnter, leichter, getrösteter wird; dass man sich angerührt und verstanden fühlt, dass die Trauer sich dadurch verwandelt. Einfühlsame Texte von: D. Bonhoeffer, K. Gibran, R.M. Rilke, H. Hesse, V. Kast und vielen anderen.

Plötzlich allein. Frauen nach dem Tod des Partners
von Marlene Lohners
Das persönliche Schicksal der Autorin ist Ausgangspunkt dieses Buches. In ihrer Trauer nach dem Tod ihres Mannes, ihrer Auflehnung gegen die unfaßbare, plötzliche und endgültige Trennung stieß sie oft auf verständnislose Reaktionen, selbst bei Menschen, die ihr nahestanden. Hilfe fand sie am ehesten bei Frauen, die Ähnliches erlebt hatten. Aus dieser Erfahrung entstand der Gedanke, Gespräche mit solchen Frauen festzuhalten.
Acht Interviews sowie der eigene Bericht der Autorin sind in diesem Buch vereint. Frauen verschiedenen Alters und ganz unterschiedlicher Herkunft sprechen über ihre Situation nach dem Verlust des Partners. Das Buch wendet sich in erster Linie an Menschen, die sich in ähnlicher Lage befinden, aber auch an solche, die Betroffenen helfen möchten.

Witwen. Biographien und Lebensentwürfe
von Irmela Körner

Die Autorin geht im vorliegenden Buch dem Phänomen "Witwe" in Geschichte und Gegenwart nach und entwirft in Porträts bekannter und unbekannter Frauen. Für die Leserin ein Panorama der Möglichkeiten eines Lebens nach dem Tod des Partners.

Als der Tod uns trennte. Das Weiterleben als Witwe
von Esther von Goshen-Gottstein

Für fast alle Tätigkeiten im Leben einer Frau gibt es heute Kurse. Von der Tanzschule über Schwangerschaftsgruppen, Kochkurse, Kurse für Autoreparaturen, für alle möglichen Hobbies, für kreatives Gestalten, zur Selbstverteidigung. 80% aller verheirateten Frauen werden eines Tages Witwe; im Durchschnitt erleben sie dann 16 Jahre Witwenschaft. Und darauf sind sie zumeist überhaupt nicht vorbereitet.
Esther von Goshen-Gottstein war 38 Jahre lang verheiratet. Wie sie ihre plötzliche Witwenschaft erlebt hat, was der Verlust ihres Mannes, der Schmerz und die Trauer in ihrem Leben angerichtet haben, schildert sie in diesem Buch. Sie hat sich und ihre Umwelt genau beobachtet. Es ist ein Glücksfall, dass sie mit dem Blick der Psychologin ihr Erleben und Verhalten erkennen und deuten kann. So kann sie ihren Leidensgefährtinnen wertvolle Hinweise geben, wie der Schmerz zu überwinden ist und ein Leben nach dem Verlust des Partners gestaltet werden kann.

Ohne Partner weiterleben
von Dorothee Döring
Hilfe für verwitwete Frauen -
Die Autorin ist ausgebildete Sterbebegleiterin und Coach für Lebens- und Konfliktberatung. Durch ihre Seminare hat sie viel Kontakt mit jungen Witwen. Deren Stellungnahmen fließen vielfach als Fallbeispiele in die Abhandlung dieses sensiblen Themas ein...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Tränen Wasser Feuer Herz. Mein Begleiter durch das Trauerjahr
von Antje Uffmann
Ein Begleitbuch mit Anregungen und kleinen Übungen für jeden Tag des Jahres.

Trauer und Beziehung
von Hans Goldbrunner
Gegenüber der Flut an Trauerbewältigungsliteratur, die Verlusterfahrungen als isolierten und individuellen Prozeß beschreiben, wagt Hans Goldbrunner den Versuch die Bewältigung von Todesfällen und anderen schweren Verlusten als sich wechselseitig bedingenden Prozeß zu beschreiben. Auf diesem Hintergrund werden die Grundzüge einer systemisch orientierten Trauerbegleitung praxisnah vorgestellt.

Es war so schön zu leben, da du lebtest. Von Trennung und Abschied
von Ursula Baltz-Otto
Jeder weiß es: Zum Leben gehören neben Stunden des Glücks und erfüllter Hoffnungen auch Stunden, in denen Risse und Trennungen, Schmerz und Trauer uns zu verschlingen drohen. Solche Erfahrungen spiegeln sich in großer Literatur ebenso wie in authentischen Berichten und Briefen. Die Herausgeberin hat nachdenkliche Texte u. a. von Hilde Domin, Rose Ausländer, Robert Walser und Marie Luise Kaschnitz zu einem tröstlichen Lebensbrevier zusammengestellt. Indem Dichtung uns Grenzbereiche des Lebens zeigt, die außerhalb unserer eigenen Erfahrungen liegen, erweitert sie unser eigenes begrenztes Leben und läßt uns gewahr werden, wer wir sind.

Tage der Trauer, Tage der Heilung. Tröstende und stärkende Meditation
von Carol Staudacher
Der Tod eines geliebten Menschen bedeutet die tiefste seelische Erschütterung, die uns widerfahren kann. Es gehört zu den schwersten Prüfungen des Lebens, mit dem Schmerz und der Trauer fertig zu werden, die einem solchen Verlust folgen. Dieses Meditationsbuch ist ein stützender Begleiter auf der schweren Reise durch die Trauerzeit bis zur Wiedergewinnung der Lebensfreude.

Die heilende Kraft der Trauer
von Verena Kast
 
Trauernde bezeugen immer wieder, dass gerade die Gedanken von Verena Kast wesentlich dazu beigetragen haben, sich im Chaos der Gefühle nach dem Verlust eines vertrauten Menschen zurechtzufinden. Verena Kast zeigt eine Perspektive auf, wie der Verlust durch die heilende Kraft der Trauer überwunden werden kann so, dass man sich wieder als ganzer Mensch fühlt ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Wie kann ich mit meiner Trauer leben? Ein Begleitbuch
von Chris Paul

Die Trauerbegleiterin Chris Paul ermutigt Menschen, sich Raum und Zeit für ihre Gefühle nach dem Tod eines vertrauten Menschen zu nehmen. Beispiele aus ihrer Arbeit und der Vergleich mit anderen Kulturen geben Anregungen zu einem lebensbejahenden Umgang mit der eigenen Trauer. So wird es möglich, Trauer in den Alltag hinein zu nehmen und mit anderen zu teilen.
Das Buch richtet sich an Menschen, die trauern, und an alle, die sich mit Sterblichkeit und Trauer auseinandersetzen möchten.

Stufen zum Himmel - Gedichte über den Tod, das Sterben, das Leben und die Vergänglichkeit"
von Alexander Bücken
Eine Führung auf Melaten hat den Overather Verleger Alexander Bücken dazu animiert, auf diesem und weiteren Friedhöfen zu fotografieren. In dem Buch „Stufen zum Himmel“, das er jüngst herausgegeben hat und zu dem der Bergisch Gladbacher Bestatter Fritz Roth das Vorwort schrieb, stellt Bücken auf rund 140 Seiten seine Motive den Gedichten namhafter Autoren gegenüber. Ob „Wanderers Nachtlied“ von Johann Wolfgang Goethe, „Bruder Tod“ von Hermann Hesse oder die „Du bist die Ruh“ von Friedrich Rückert: Die Texte beschäftigen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Abschied, Tod, Vergänglichkeit - und damit auch mit dem Leben. Zudem machen sie deutlich, wie in früheren Jahrhunderten über diese Themen nachgedacht wurde...

Meine Trauer geht - und du bleibst
Roland Kachler
Wie der Trauerweg beendet werden kann
Dieses neue Buch des Esslinger Psychotherapeuten ist seiner Anlage, seinem Layout und seinem Inhalt nach das ansprechendste unter seinen "Trauer-Büchern". Die Sprache ist einfach und nachvollziehbar, die gedanklichen Impulse sind eingängig und die Beispiele passend. In fünf Abschnitten wird einerseits literarische Trauerannäherung geboten, andererseits werden Trauerdialoge vor Augen geführt, analysiert und für das eigene Nach-Denken fruchtbar gemacht. Zuletzt bilden konkrete Fragen, Gedanken oder Handlungsaufforderungen (vereinzelt auch Imaginationen) einen angemessenen Abschluss eines jeden Abschnitts. Der Grundgedanke ist die aus systemischer Sicht erwachsene Einsicht, dass der Liebes- und Beziehungsweg zur verstorbenen Person immer weitergehen darf und kann. Daher darf man die Trauer auch verabschieden, wenn sie geholfen hat, einen neuen Ort für die verstorbene Person zu finden.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 

STERBEBEGLEITUNG 

 
Dem Sterben Leben geben.
Monika Müller
Erfahrungen in der Begleitung sterbender und trauernder Menschen als Quelle für die eigene Spiritualität. Die Autorin, Therapeutin und Leiterin von ALPHA-Rheinland legt in der Reflexion zu ihrer vielfältigen praktischen Arbeit einen Ansatz vor, der so einleuchtend wie spannend ist...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 
Ein Abschied in Würde.
Michaela Seul
Aussagekräftige Alltagshilfe für Abschiedssituationen, insbesondere in Hospiz oder Krankenhaus.
"Im Mittelpunkt steht der Mensch!" Mit diesem Einstieg in das Buch ist dessen Grundtenor beschrieben: Es geht in dem trotz aller Fachlichkeit erstaunlich leicht zu lesenden Buch um die individuelle Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 
Spiritualität der Sterbebegleitung. Wege und Erfahrungen.
von Daniela Tausch-Flammer, Lis. Bickel
 
Wer offen und achtsam einen Sterbenden begleitet, wird von etwas berührt, was außerhalb der Alltagserfahrung liegt. In diesem Band spiegeln sich die vielfältigen spirituellen Erfahrungen von langen Jahren in der Hospizarbeit. Gemeinsam ist ihnen dies: Angesichts des Todes eröffnet sich ein Raum, in dem eine hintergründige Wirklichkeit und ein tieferer Daseinssinn aufscheinen.

Über den Tod und das Leben danach.
von Elisabeth Kübler-Ross

Die Autorin, die bekannte Schweizer Ärztin Elisabeth Kübler-Ross, saß an unzähligen Sterbebetten und hat viele Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Dabei kam sie zu der Überzeugung, daß der Tod nicht das letzte ist, was uns erwartet, sondern nur einen Übergang in einen neuen Bewußtseinszustand darstellt. Ein Körper, der wieder frei ist von allen Beschwerden, Verwandte, von denen der Sterbende abgeholt wird, bedingungslose Liebe -- viele Erzählungen Sterbender decken sich und können nicht als bloße Halluzinationen abgetan werden.

Interviews mit Sterbenden.
von Elisabeth Kübler-Ross
 
In diesem Buch berichtet Elisabeth Kübler-Ross über eine neue und wichtige Möglichkeit, den Patienten als menschliches Wesen im Blickfeld zu behalten, ihn ins Gespräch zu ziehen und von ihm zu erfahren, wo die Vorzüge oder Schwächen unseres klinischen Systems liegen. Sie hat Patienten gebeten, ihre Lehrer zu werden, damit sie mehr als bisher über die Endstation des Lebens erfährt, über ihre Ängste, Sorgen und Hoffnungen.

Verstehen, was Sterbende sagen wollen. Einführung in ihre symbolische Sprache.
von Elisabeth Kübler-Ross

Schwerkranke und sterbende Menschen benutzen eine ganz besondere Sprache, um ihre innersten Wünsche und Sorgen auszudrücken. Es ist eine symbolische Sprache, die sich in Worten, in Gesten oder auch in spontanen Zeichnungen äußert. Elisabeth Kübler-Ross lehrt uns, diese Sprache zu verstehen.
Das Buch ist als ein Appell zu verstehen, als eine Zusicherung an den Leser, daß Sterben nicht so schrecklich sein muß, wie es uns erscheint. Solche Gewißheit läßt sich, denn jeder Tod ist anders, nur an Beispielen vermitteln. Und womöglich ist diese Sterbehilfe mehr eine Hilfe für die Lebenden, die überlebenden Angehörigen, als für die Sterbenden selbst.

Zeit des Abschieds. Sterbe- und Trauerbegleitung.
von Monika Specht-Tomann, Doris Tropper
Ein Leitfaden zur Begleitung kranker, sterbender und trauernder Menschen. Das vorliegende Buch spannt einen breiten inhaltlichen Bogen von der Sterbebegleitung über die Auseinandersetzung mit zentralen Lebensthemen Schwerstkranker, die schwierige Kommunikation am Sterbebett bis hin zur Trauerbegleitung. Der Ratgeber richtet sich an professionelle Helfer in Krankenhäusern, Hospizstationen, Altenpflegeeinrichtungen, Sozialstationen und ambulanten Diensten, aber auch an Seelsorger und nicht zuletzt an pflegende Angehörige.
 
Gewissensfrage Sterbehilfe
Ursel Fuchs
Der Druck auf Gesellschaft und Politik, aktive Sterbehilfe zu legalisieren, wird immer stärker. Was sich tatsächlich hinter den vermeintlich humanitären Argumenten für eine solche Legalisierung verbirgt, zeigt die in Fragen der Medizinethik gut eingearbeitete Journalistin Ursel Fuchs in ihrem auf soliden Recherchen beruhenden Buch. Der Leser erhält darin nicht nur wichtige Informationen über die Rechtslage in Deutschland und den Nachbarländern sowie über die Praxis der "Selbsttötung auf Verlangen", es werden ihm auch die Palliativmedizin und die Hospizarbeit als einzig echte Wege zu einem guten Sterben nahegebracht. Dabei verengt sich der Blick der Autorin nicht auf die letzte Lebensphase allein, diese wird vielmehr integriert in die Ganzheit des Lebens. Vor allem aber spricht das Buch die Ängste des Menschen in der letzten Lebensphase an, etwa die Angst vor unerträglichen Schmerzen oder totaler Hilflosigkeit und einem menschenunwürdigen Dahinsiechen. Die "Würde des Menschen", so argumentiert Fuchs dagegen, könne auch in Extremsituationen nicht verlorengehe, es komme aber darauf an, dass der Sterbende von seinen Mitmenschen würdevoll behandelt wird. Die moderne Palliativmedizin könne unerträgliche Schmerzen vermeiden helfen, und durch eine gute Sterbebegleitung sei es dem Kranken möglich, sein Schicksal anzunehmen. So entwirft das Buch Umrisse einer humanen Gesellschaft, in der auch Alter und Sterben ihren Platz im Leben haben.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 
Immer noch lebenswert
Karlheinz Häfner
"Es ist wichtig, die Lebensphase annehmen zu lernen, in der man sich gerade befindet", ist die zentrale Aussage des Autors. Gerade beim letzten Lebensabschnitt ist dies schwierig. Der nun nahende Tod macht Angst, Krankheiten zermürben. Auch für Angehörige ist dies eine schwere Zeit. "Schiebt" man den geliebten Menschen ab, wenn man ihn zur Pflege in ein Altenheim oder Hospiz bringt? Darf man über Ängste und den nahenden Tod sprechen? Karlheinz Häfner, evangelischer Pfarrer im Bergischen Land, kann auf eine langjährige Erfahrung als Seelsorger in Alten- und Pflegeheimen zurückgreifen. Einfühlsam erzählt er hier vom eigenen Gottesglauben und -vertrauen und äußert sich ebenso zum Sterben und zur vermeintlichen "Sterbehilfe". Trotz des ernsten Themas kann das Buch Liebe und Geborgenheit vermitteln. Man fühlt sich als Mensch in seinen Ängsten und Nöten verstanden. Ganz besonders zu empfehlen für Menschen, die mit Pflegefällen und Sterbenden zu tun haben.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Ich werde da sein, wenn du stirbst
Marie-Sophie Lobkowicz
Wie begleite ich einen Sterbenden zu seinem Tod? Dies zählt zu den intimsten und einschneidendsten Erfahrungen eines Menschen, in diesem Fall einer jungen Studentin in Wien. Marie-Sophie Lobkowicz, Nachfahrin eines Adelsgeschlechtes aus Böhmen, hat mit ihrem ersten Buch "Ich werde da sein, wenn du stirbst" eine Liebesgeschichte erzählt, die auf eindringliche Weise von der Verbundenheit zweier Menschen zeugt, denen nur kurze Zeit bleibt, ihre Zuneigung zu leben. Der Mann, Conte, ist krebskrank. Marie, die er in Wien kennenlernt und die seine Freundin wird, hofft bis zuletzt auf Besserung. In tagebuchähnlicher Form und in tiefer christlicher Demut beschreibt die Autorin die letzten Monate im Leben ihrer großen Liebe. Voller Gefühl und doch schnörkellos wird der Leser in die Gedankenwelt der jungen Frau geführt. Man wünscht ihr eine glückliche Nachricht in dieser einzigartigen Liebesgeschichte und muss doch hilflos lesen, wie Conte stirbt.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit 

Die Todesengel
Stefan Rehder
Der Journalist Stefan Rehder wirft in diesem Buch einen kritischen Blick auf den Trend zur Euthanasie: Kann es rechtens sein, ein Leben, das als nicht mehr lebenswert erachtet wird, zu beenden? Können Menschen überhaupt den eigenen Tod herbeiwünschen? Rehder argumentiert von ethischen und philosophischen Gesichtspunkten aus. Er verfolgt konsequent, wozu ein Recht auf Sterbehilfe führen würde: Zu einer Gesellschaft, in der sich Alte und Schwerkranke zur eigenen Entsorgung verpflichtet oder genötigt fühlen müssten. Statt für den Patientensuizid plädiert Rehder für palliative Maßnahmen. - Die Ausführungen sind verständlich und bilden einen guten Kontrast zu vielen "Pro Euthanasie"-Berichten in den Medien. Teilweise schockierende Patientenfälle zeigen auf, wozu der Trend zur Euthanasie führen kann. Ein interessanter Beitrag zu einer gesellschaftlich notwendigen Auseinandersetzung.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 

KINDER/JUGENDLICHE UND TOD 





Bevor ich sterbe.
von Jenny Downham, Roman
Die siebzehnjährige Tessa hat Leukämie - doch bevor sie stirbt, will sie leben. Auf einer Liste notiert Tessa zehn Dinge, die sie noch erleben will... 
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 
Blauwasser.
A. Manette Ansay, Roman
Der sechsjährige Sohn von Meg und Rex stirbt bei einem Verkehrsunfall, weil eine Bekannte mit Restalkohol im Blut ihr Auto übersieht. Der Wunsch nach Rache und Vergeltung sind die ersten Gefühle und Impulse, die das Elternpaar zur Bewältigung ihrer Trauer umtreibt...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Kinder und Tod.
von Elisabeth Kübler-Ross
Der Tod des eigenen Kindes gehört zu den schrecklichsten Ereignissen im Leben eines Menschen. Es ist allerdings kaum etwas darüber bekannt, wie Kinder mit dem Tod umgehen. Anhand von Erlebnissen, Gesprächen und Briefen schreibt die weltberühmte Ärztin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross auf einfühlsame Weise, was Tod für Kinder bedeutet, welche Stadien todkranke Kinder durchlaufen, wie Kinder mit dem Tod eines Geschwisters umgehen.
Ein informatives Buch, das wertvolle Einblicke gewährt, Ratschläge gibt und nicht zuletzt Trost spendet. Elisabeth Kübler-Ross, geb. 1926 in der Schweiz, wurde in den USA zu der die ganze Welt aufrüttelnden Ärztin, die daran erinnerte, daß Sterbende Menschen sind und nicht allein gelassen und abgeschoben werden dürfen.

Wenn Kinder nach dem Sterben fragen. Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher.
von Daniela Tausch-Flammer, Lis Bickel
 
Der Verlust eines nahen oder geliebten Menschen ist für Kinder schockierend und unbegreiflich. Eine Erfahrung, deren Bedrohlichkeit dadurch noch gesteigert wird, dass es Erwachsenen oft schwerfällt, sich auf dieses Thema kindgerecht einzulassen. Zwei erfahrene Autorinnen helfen einfühlsam, Tod und Sterben als natürlichen Teil des Lebens anzunehmen und zeigen, wie wir Kinder in ihrem Schmerz und ihrer Trauer behutsam begleiten können.

Da sein, wenn Kinder trauern. Hilfen und Ratschläge für Eltern und Erziehende.
von William C. Kroen
 
Kinder trauern anders als Erwachsene und haben ein anderes Verständnis vom Tod. Schon der Verlust eines geliebten Tieres kann ihre Welt erschüttern. Was und wieviel sollte man einem Kind erzählen? Diese und viele andere Fragen werden hier beantwortet, ergänzt durch Erfahrungsberichte von trauernden Kindern. Ein wertvoller Ratgeber für alle Erwachsenen, die ein Kind verstehen und unterstützen wollen.

Eines Morges war alles anders
von Barbara Davids und Gabriele Münzer

Kinder, die vom Verlust durch Tod eines geliebten Menschen betroffen sind, reagieren oft mit Wut oder totalem Rückzug. Ihr Verhalten macht anderen Kindern und Erwachsenen das Mitgefühl oft sehr schwer, die Gefahr einer Barriere des erstarrten Schweigens ist sehr groß. Betroffene Kinder, die dieses Buch zusammen mit Erwachsenen anschauen durften, reagierten erstaunlich. Sie konnten sich plötzlich mitteilen, mit dem Fluss der Dinge gehen, anstatt sich trotzig dagegen zu stemmen. Es gibt immer noch wenig Hilfe für Eltern und Kinder, die zur gleichen Zeit Abschied nehmen müssen von einem geliebten Verstorbenen. Dieses Buch spricht in einfachen, kurzen Sätzen über das Erstarren des Erwachsenen, der glaubt, in jedem Moment tapfer und stark sein zu müssen, und die dadurch entstehende Einsamkeit des Kindes, die Unsicherheit der nicht direkt betroffenen "Bezugspersonen", und die Erlösung, die durch eine echte Begegnung stattfindet.

Bist du jetzt für immer weg? Mit Kindern Tod und Trauer bewältigen
von Christine Reitmeier und Waltraud Stubenhofer
Tod und Trauer werden in vielen Familien aus dem Alltag verdrängt. Aber Kinder leben in keinem schmerzfreien Vakuum. Sie erleben die Vergänglichkeit des Lebens tagtäglich. Schon der Tod einer Biene im Schwimmbasin kann Fragen auslösen, die ehrliche Antworten verlangen. Denn Kinder brechen Tabus, rühren an Verdrängtem, gerade bei den Erwachsenen. Und wenn ein Mitglied der Familie, ein guter Freund oder auch ein Haustier stirbt, stehen verunsicherte Eltern oft hilflos da, wissen nicht, wie sie mit dem Verlust und der Trauer umgehen sollen, wie sie das Thema Tod in das Leben der Kinder integrieren sollen. Bist du jetzt für immer weg? hilft einfühlsam und sorgfältig, damit Eltern ihren Kindern Trost und Halt geben können: durch Anregungen und Informationen gegen Sprachlosigkeit. Durch altersgemäße Antworten auf drängende Fragen. Durch das Verständnis auf welche Art Kinder mit Trauer und Tod umgehen. Durch gemeinsames Spielen, durch Gespräche, Geschichten, Bilder, Entspannungsübungen und gemeinsame Unternehmungen.

Was ist das? fragt der Frosch
von Max Velthuijs

Der Frosch hat eine tote Amsel gefunden. Zusammen mit seinen Freunden begräbt er sie. Schließlich hat sie sich nach einem Leben voller Gesang ihre Ruhe verdient. Einen Augenblick ist alles still, dann aber laufen die Freunde los, zum fröhlichen Spiel. Das Leben ist schön!

Da war es auf einmal so still. Von Tod und Abschiednehmen
von Linde von Keyserlingk
Verlust, Trauer, Tod - am liebsten würde man Kindern solche Erlebnisse ersparen. Und doch sind diese Erfahrungen für jeden wichtig und unausweichlich. Was geht in Kinderseelen vor, wenn plötzlich die Oma nicht mehr da ist? Gefangen in der eigenen Trauer, stehen Erwachsene dem ganz anderen Erleben der Kinder und ihren Fragen oft hilflos gegenüber.
Linde von Keyserlingks Geschichten erzählen behutsam vom Abschiednehmen und geben Kindern Raum für die eigenen Gedanken und Gefühle. Sie trösten, ohne die Trauer zu verdrängen.
Die schönen Metaphern und der sensible, aber einfache und klare Stil lassen die Erzählungen zu "Geschichten für die Kinderseele" werden, zum Vorlesen und Selberlesen. 

Wie man unsterblich wird.
Sally Nicholls
 
Der leukämiekranke Sam muss sterben - und doch lehrt er seine Umwelt das Leben. Auf Anregung seiner Lehrerin hin fängt Sam an, über sich zu schreiben. So entsteht ein Buch mit Alltagsgeschichten, "Forschungsberichten" und Reflexionen, denn es gibt viele Fragen, die ihm niemand beantworten kann oder will ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Der salzige Kuss.
Gerda van Erkel
 
Nein, süß sind Nienkes Küsse wirklich nicht: Sie hat Mukoviszidose in einer sehr aggressiven Form, so dass sie früh sterben muss. Und Kobe, ihr Freund, geht diesen Weg mit ihr. Beide leben in einem Sanatorium für Kinder und Jugendliche... 
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit 
 
Eine Kiste für Opa. 
Marie-Thérése Schins, Birte Müller
Opa Mensah ist alt und erzählt seinem Enkel Kofi, dass es Zeit wird, eine geeignete "Kiste" für die bevorstehende "lange Reise" zu besorgen. Kofi wird etwas mulmig, wenn er daran denkt, dass sein Opa nicht mehr lange da sein wird ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 
Opa, ich kann Hummeln zähmen.
Monika Fath, Isabel Pin

Joris Opa ist tot. In seiner großen Trauer sucht der kleine Junge nach Trost und nach einer verständlichen Erklärung des für ihn eigentlich unfassbaren Geschehens. Doch all die gut gemeinten Antworten der Erwachsenen helfen Jori nicht weiter, sondern verwirren ihn ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit 

Orangen für Opa.
Natalie Fortier, Francoise Legendre
In dem kleinen Dorf im Süden Andalusiens steht Opa Juanito jeden Morgen vor seiner Enkelin Petra auf, um ihr eine Orange zu schälen und sie mit dem Duft der Sonne und dem süßen Saft zu wecken. Nach der Schule wartet der Großvater im kühlen Schatten des Olivenbaumes auf sie. Gemeinsam gehen sie die letzten Schritte nach Hause. Doch eines Tages holt der alte Mann seine Enkelin nicht ab ... Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit 

Opa Meume und ich
Maggie Schneider

Emma, deren Eltern beide viel arbeiten und ganz offensichtlich hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt sind, ist ein gerngesehener Gast beim alten Ehepaar Meume, das in der Wohnung über Emma wohnt. Wenn Vater und Mutter mal wieder nicht da sind, verlebt das Mädchen viele Stunden bei den Meumes, wird bekocht, macht die Hausaufgaben und erlebt dabei eine liebevolle und sehr harmonische Beziehung. Doch eines Tages ist Oma Meume tot und von da an ist nichts mehr, wie es war. Opa Meume wird depressiv, trauert unendlich, lässt sich und die Wohnung immer mehr verwahrlosen und hat auch für Emma kaum mehr ein Wort. Die will den schlimmen Zustand ihres Freundes nicht akzeptieren und denkt sich allerlei Tricks aus, um den alten Mann immer mal wieder zu besuchen. Mit ihrer tatkräftigen Hilfe und in den vielen intensiven Gesprächen mit dem sensiblen und warmherzigen Mädchen findet er für eine kurze Zeit noch einmal ins Leben zurück. Emmas ungeduldige Eltern sind wenig begeistert von ihrem zeitintensiven Engagement für den alten Mann, für den sie lieber einen Pflegedienst engagieren. Doch Emma lässt sich von dieser fehlenden Anteilnahme nicht beirren und lässt ihren Opa Meume bis zu seinem Tod nicht im Stich. - Die 1965 geborene Autorin erzählt in ihrem ersten Kinderbuch eine nachdenkenswerte, trotz aller Trauer sehr hoffnungsvolle Geschichte von einem ungewöhnlich mutigen kleinen Mädchen, das sich seine Nächstenliebe durch keinen noch so pragmatischen Einwand der Erwachsenen ausreden lassen will. Die durch die Ich-Perspektive sehr authentisch wirkende Geschichte mit den wunderbar ausdrucksstarken Illustrationen von Jacky Gleich wird kleine Leser ab 8 Jahren sehr anrühren und beschäftigen.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Wie ist das mit dem Tod?
Heike Gätjen
Die Reportage für Kinder und alle, die es wissen wollen. Mit Reporter Willi geht die Autorin gleich in "medias res": Das Thema sei nicht lustig und manche Frage würde immer ein Geheimnis bleiben. In Interviews wird die kleine Franziska gefragt, wie sie als Fünfjährige den Tod ihrer Oma Elisabeth erlebt habe. Die 93-jährige Oma Katharina erzählt, wie sie sich das nicht mehr ferne Sterben vorstellt ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 
Wer früher stirbt, ist länger tot.
Marcus H. Rosenmüller, DVD-Video

Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Filmpreis 2006.
Ein aufgeweckter Elfjähriger in einem bayerischen Dorf wird an einem Tag gleich mehrfach mit dem Tod konfrontiert und glaubt fortan, schuld am Tod seiner Mutter zu sein ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit 

Anne, Bankräuber Kurt und der Plastiktütenschatz
Erwin Grosche, CD

Mit dieser Geschichte, die der Autor zusammen mit seiner Tochter eindrucksvoll liest, wird ein Thema aufgegriffen, das sonst eher problembeladen daherkommt: der Tod eines Elternteils. Doch Anne kommt gar nicht dazu, zu verzweifeln ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 
Warum müssen wir sterben?
Albert Biesinger, Edeltraud Gaus, Ralf Gaus

Kindgerechte Antworten und einfache Symbolhandlungen zu typischen Kinderfragen rund um das Thema Sterben und Tod.
Warum kommt man überhaupt auf die Welt, wenn man eh wieder sterben muss? Wie kann es sein, dass der Opa im Grab ist und trotzdem weiterlebt? Mama, wie sieht der Himmel aus? Warum wirft man Erde auf den Sarg und die schönen Blumen? - Kinder fragen sehr direkt und ihre Gedankengänge, gerade bei einem so schwierigen Thema wie Sterben und Tod, bringen Erwachsene oft in Verlegenheit. Dieses schmale Bändchen nimmt solche Kinderfragen auf, bietet Erwachsenen glaubwürdige und praktikable Antwortmöglichkeiten im christlichen Horizont. Gleichzeitig zeigt es kleine Rituale und Symbolhandlungen, mit denen Kinder in dieser Situation begleitet werden können. Auch wird auf andere Veröffentlichungen hingewiesen und deren Vorzüge herausgestellt. - Bereits für kleine Büchereien eine lohnende Anschaffung für die Elternbibliothek.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit 
 
Und wer baut den Hasenstall, wenn Opa stirbt?
Inger Hermann, Sabine Waldmann-Brun

Der 6-jährige Jan erlebt, wie sich der Gesundheitszustand des Großvaters zunehmend verschlechtert, bis er schließlich in ein Hospiz kommt und stirbt. Der Leser erfährt von den unterschiedlichen, zum Teil widersprüchlichen Gefühlen und Reaktionen, die Sterben und Tod eines nahestehenden Menschen auslösen können, wobei es selbst Erwachsenen nicht immer leicht fällt, mit dem Tod angemessen umzugehen. Drei grundlegende Ansätze zur Bewältigung von Tod und Trauer werden vorgestellt: Dies ist zum einen der Glaube des Großvaters, dass in jedem Menschen das Gotteslicht leuchtet, das nicht stirbt. Mit Jan erfahren die Leser zum anderen: Nähe und Liebe des Verstorbenen bleiben auch nach dem Tod bestehen und spürbar. Drittens endet das Buch mit der hoffnungsvollen Aussage, dass das Leben trotz allen Leids lebenswert bleibt und der Blick deshalb auch nach vorne gerichtet und die Zukunft gestaltet werden soll. Die sehr einfühlsamen, auf Schlüsselszenen sich konzentrierenden Illustrationen fangen die jeweiligen Stimmungen gut ein und lassen Raum für die eigene Imagination. Ein Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie einschließlich der Palliativmedizin leistet in einem Wort an die Erwachsenen psychologisch fundierte Begleitinformationen zur Lektüre. - Die wichtige Thematik und deren gelungene Aufbereitung machen dieses Buch sehr empfehlenswert.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

Gemeinsam trauern
Edda Reschke
Ideen für Familie, Kindergarten und Grundschule
Hilflosigkeit ist wohl das beherrschende Gefühl, wenn man als erwachsene Bezugsperson mit der Trauer eines Kindes konfrontiert wird. Wie erklärt man Tod und Vergänglichkeit? Sehr praxisorientiert nimmt einen hier das schmale Büchlein an die Hand und führt zunächst durch sehr gute Hintergrundinformationen zur Kernfrage: Was brauchen trauernde Kinder? Hier zeigt der sehr ausführliche kreative Hauptteil anschaulich verschiedenste Möglichkeiten auf, wie Kinder durch Malen und Basteln ihren Gefühlen nachspüren können. Der Bezug zu einem akuten Trauerfall ist hier nicht unbedingt gegeben, die Tipps sollen vielmehr die problematischen Themen im Kinderalltag bereits vorbeugend integrieren helfen. Eher für den Krisenfall ist das folgende Kapitel "Rituale" bestimmt. Auch hier ist die Kreativität der Kinder gefragt - und wichtig für die Trauerbewältigung. Zwei (leider eher zu) kurze Kapitel zu Trauergedenktagen und ihrer kindgerechten Gestaltung sowie zum Thema "Mit Märchen trauern" schließen das sehr empfehlenswerte Praxisbuch ab.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 
Für immer anders
Mechthild Schroeter-Rupieper
Das Hausbuch für Familien in Zeiten der Trauer und des Abschieds.
Der Tod gehört zum Leben dazu - das klingt banal und wird doch häufig verdrängt. M. Schroeter-Rupieper möchte mit ihrem "Hausbuch" Eltern ermutigen, das Thema Tod nicht unter den Teppich zu kehren. Sie macht ihnen Mut, in der Familie über den Tod zu sprechen, auch mit den Kindern - im Alltag, und nicht erst, wenn der Ernstfall eintritt. Anlässe dafür gibt es genug: ein toter Vogel, eine Todesanzeige, ein Friedhof, der am Weg liegt ... Im Laufe der Lektüre werden zwei Grundelemente deutlich, die ebenso Voraussetzung für ein gelingendes Familienleben sind wie für einen gelingenden Trauerprozess: eine gute Gesprächskultur in der Familie und Vertrauen in die Kraft der Kinder, mit den Zumutungen des Lebens fertig zu werden. Kinder können Leiden, Sterben und Tod besser verarbeiten, wenn sie von Anfang an informiert und in das Geschehen einbezogen werden. Wie das gehen kann, zeigt Schroeter-Rupieper an zahlreichen Beispielen für unterschiedliche Altersgruppen, vom Kleinkind bis zum Jugendlichen. Sie beschreibt, welche Vorstellungen Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen vom Tod haben, wie sie auf den Tod eines Familienmitglieds oder auch eines geliebten Haustieres reagieren und welche Mittel und Wege es gibt, mit Trauer leben zu lernen. Zahlreiche Beispiele aus ihrer Arbeit als Trauerbegleiterin lassen ihre Ausführungen anschaulich werden. Und gerade die Zitate aus Kindermund machen deutlich, wie wichtig es ist, Kindern Trauer zu ermöglichen. Ein Anhang mit Literaturtipps für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Adressen, die im Trauerfall weiterhelfen können, runden das Buch ab. Auf den Tod eines nahen Angehörigen kann man sich zwar nicht vorbereiten, doch kann das Buch einiges dazu beitragen, dass eine Familie einen Todesfall besser verarbeiten kann. Ein Mutmachbuch, das hilft, den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 

WENN EIN KIND STIRBT 


Sternenkinder.
von Birgit Zebothsen

Dieser Ratgeber informiert einfühlsam über Fehlgeburten und lässt betroffene Eltern ihre Geschichten erzählen. Wenn das eigene Kind stirbt, ist das für Eltern unvorstellbar grausam. Das gilt auch für Kinder, die bereits im Mutterleib von ihnen gegangen sind und als "Fehlgeburt" registriert werden. Fast jede fünfte Schwangerschaft endet auf diese tragische Weise. Eltern fühlen sich mit ihrer Trauer oft allein gelassen ... Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit


Gute Hoffnung, jähes Ende.
von Hannah Lothrop
Wenn eine Schwangerschaft glücklos endet und Eltern ihr Baby durch Fehlgeburt, Totgeburt oder Neugeborenentod verlieren, fühlen sie sich isoliert und alleingelassen.
Dieses Buch will Eltern durch ihre schmerzliche Erfahrung hindruch begleiten. Anhand vieler persönlicher Aussagen Betroffener wird ihnen vermittelt, dass sie mit ihren Gefühlen und Verhaltensweisen nicht allein, dass ihre Trauerreaktionen normal sind und diese Phase der Trostlosigkeit auch wieder vorübergeht.

Wenn Kinder sterben
von Peter Fässler-Weibel
Ratgeber mit vielen Beiträgen von beruflich mit dem Tod und dem Sterben von Kindern Befassten. Aids, SIDS, Plötzlicher Kindstod, Krebs, Schädel-Hirn-Trauma, Sterbebegleitung, Trauer, Trauerbegleitung, Unfalltod, Unfall.

Plötzlich ohne Kind
von Petra Hohn
Wenn Eltern plötzlich wieder nur ein Paar sind, weil sie ihr einziges Kind verloren haben, fallen sie in eine unendliche Leere und Verlassenheit. Sie fühlen sich amputiert, verlieren jeden Sinn im Leben, stoßen sich überall an Grenzen wund und müssen schwere Krisen aushalten. Viele drohen daran zu zerbrechen. Petra Hohn hat das alles selbst erlebt. Doch die innere Verbundenheit mit ihrem verstorbenen Kind hat ihr geholfen, einen neuen Lebensweg zu finden...

Der frühe Verlust eines Kindes. Bewältigung und Hilfe bei Fehl-, Totgeburt und Fehlbildung.
von Manfred Beutel
Der Verlust eines Kindes in der Schwangerschaft durch Fehlgeburt, Totgeburt und Schwangerschaftsabbruch wegen kindlicher Fehlbildung wird häufig verschwiegen und in seiner Tragweite verkannt. Außenstehende, aber auch Behandler fühlen sich dem Schmerz der Betroffenen gegenüber oft ratlos und hilflos. Dieses Buch soll zum Verständnis dieser tragischen Verluste beitragen und umfassend informieren. Neue Erkenntnisse zu bislang vernachlässigten Problemen (z.B. Fehlgeburt in der Frühschwangerschaft, Bewältigung durch den Partner) werden anhand eigener Studien aufgezeigt. Das Buch soll Betroffenen Bewältigungsmöglichkeiten aufzeigen. Helfern werden konkrete Hilfestellungen an die Hand gegeben. Es eröffnet weiterführende Verständnis- und Forschungsperspektiven für die Verarbeitung eines Verlustes.

Totgeburt weiblich. Ein Abschied ohne Begrüßung.
von Angela Körner-Armbruster
Die Autorin durchbricht mit ihrem Erfahrungsbericht die Sprachlosigkeit und das lähmende Entsetzen, die mit dem Trauma Totgeburt verbunden sind. Sie schildert in aller Offenheit den langen  und schmerzhaften Prozeß des Trauerns und vermittelt damit auch anderen Betroffenen Trost und Hoffnung.

Wir treffen uns wieder in meinem Paradies.
von Christel Zachert, Isabell Zachert
 
Fünfzehn Jahre alt ist Isabell, als sie an Krebs erkrankt. Ihre Familie, Eltern und Brüder, setzt alles daran, ihr das schwere Los zu erleichtern. Berherrschend wird für alle die Frage: Wird Isabell wieder gesund? Isabell kämpft für ihre Genesung, macht sich und anderen Mut, aber sie nimmt ihr Schicksal an, als sich die Krankenhausaufenthalte häufen, ihr Zustand sich verschlechtert. Am Ende ihres Leidensweges kann sie sagen: "Gib dich selbst nie auf, auch wenn deine Situation aussichtslos erscheint. Die Qualität des Lebens hängt nicht von dessen Länge ab, sondern davon, was jeder Mensch aus seinem Leben macht."

Requiem für ein Kind.
Trauer und Trost berühmter Eltern.
von Joseph Groben
Berühmte Persönlichkeiten als verwaiste Eltern. Dieses Buch gibt Einblick in die privatesten Gefühle berühmter Menschen im Augenblick des Todes eines ihrer Kinder: Descartes, Dickens, Dostojewski, Dvorák, Eichendorff, Freud, Goethe, Gropius,  Haydn, Hofmannsthal, Jünger, Kaléko, Kollwitz, Lasker-Schüler, Mahler, Thomas Mann, Marx, Pasteur,  Schumann, Schnitzler, Smetana, Storm, Tagore, Verdi...
Wie sie mit ihrem Trauerschmerz umgingen, das gehört zu den verborgenen, aber ergreifendsten Kapiteln der europäischen Kulturgeschichte.
 
Tod, wir kennen deinen Stachel
Fuchs-Hemstege
Im Juni 2000 wird bei dem knapp elfjährigen Jonas ein Hirntumor festgestellt. Am 26. September 2001 stirbt er. Seine Eltern gehen während dieser Zeit sehr offen mit Jonas' Erkrankung und den daraus entstehenden Sorgen, Hoffnungen wie Belastungen für die Familie um, indem sie Verwandten und Freunden regelmäßig Briefe und E-Mails schreiben. Sechs Jahre nach Jonas' Tod hat seine Mutter diese Briefe als Buch herausgegeben, ergänzt um Rückblicke auf diese Zeit aus heutiger Sicht. Neben ihr kommen auch Jonas' Vater, von dem sie sich inzwischen getrennt hat, und die beiden jüngeren Brüder von Jonas zu Wort. Entstanden ist so eine Art Chronik, die sehr ungewöhnliche, da sehr private Einblicke ermöglicht, die mal bedrücken, oft aber auch Mut machen. Dominiert wird der Bericht im Wesentlichen durch die Sicht der Mutter, die einen Großteil ihrer Kraft aus ihrem Glauben zieht. Besonders haften bleibt aber auch, wie Jonas' Brüder die Zeit der Erkrankung, des Sterbens und des "Ohne-Bruder-Seins" erlebt haben.
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 

UMGANG MIT DEM TOD UND DEN TOTEN 


Wenn ein Mensch gestorben ist. Würdiger Umgang mit dem Toten.
von Daniela Tausch-Flammer, Lis Bickel
Wenn ein Mensch gestorben ist, bleibt nur noch sein Leichnam, um ihm unsere letzte Fürsorge, Liebe und Zuneigung zu erweisen. Doch wie gehen wir mit dem Toten um? Das Buch zeigt viele alte und neue Formen des Umgangs mit Gestorbenen auf.  Denn Angehörige haben vielfältige Möglichkeiten, die letzten Tage mit dem Toten liebevoll und in Würde zu gestalten.

Berührungsängste? Vom Umgang mit der Leiche.
von Carmen Thomas

Die Autorin sprach mit Menschen über ihre Berührungsängste und mit solchen, die sie überwanden und sich um Verstorbene gekümmert haben - privat oder professionell. Sie zeigt: ein würdiger Umgang mit den Toten beeindruckt die Lebenden zutiefst, kann sie trösten und vielleicht auch den Gestorbenen den Übergang vom Leben zum Tod erleichtern.

Den Tod annehmen. Unser Umgang mit dem Sterben als Chance der Reifung.
von Helmut Hark

Wenn wir lernen, den Tod anzunehmen, dann gelingt uns ein intensiveres Leben. Der Autor will uns auf diesem Weg begleiten, indem er uns mit Bildern, Meditationen, Übungsvorschlägen, Traum- und Symboldeutungen zur Seite steht. 

Ewiges Leben
Hermann-Josef Frisch

Farbig illustriertes Sachbuch zum Thema Sterben, Tod und Jenseitsvorstellungen aus der Sicht des Christentums und anderer Religionen ...
Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit
 
Steht nicht an meinem Grab und weint.
Worte zu Kondolenz und Trost. Diese Sammlung von segensreichen Sätzen ist eine wahre Fundgrube auf der Suche nach hilfreichen Gedanken und Formulierungen in dunklen Stunden. Die Herausgeberin Hildegunde Wöller hat zahlreiche Texte aus verschiedenen Zeiten zusammengestellt ... Nähere Beschreibung und Bestellmöglichkeit

SUIZID 

Warum hast du uns das angetan?
von Chris Paul
Die eigenen Gefühle sind meist tabu, wenn sich ein nahe stehender Mensch das Leben genommen hat. Dabei sind Wut, Ohnmacht und Einsamkeit natürliche Reaktionen. Die Autorin möchte helfen, den Gefühlen ihren Platz zu geben, auch weil sie darin eine Chance sieht für das weitere Leben der Betroffenen.

Suizid. Das Trauma der Hinterbliebenen
Manfred Otzelberger, dtv 2001
Der Autor beschreibt die verschiedenen Erscheinungsformen des Suizids aufgrund zahlreicher Gespräche mit Angehörigen, die ein Kind, den Lebenspartner, ein Elternteil, einen Bruder oder eine Schwester verloren haben. Und er gibt ganz praktische Hilfestellungen zum Umgang mit Behörden, Medien, Versicherungen usw. Adressen von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Therapiemöglichkeiten runden das Angebot des Buches ab.