Das 'Haus der menschlichen Begleitung'
Vor den Toren Kölns liegt das Bergische Land, eine reizvolle, sanft hügelige Landschaft voller Wälder, Wiesen und Bäche. In einem Wald am Stadtrand liegt auf einer Anhöhe das Haus der menschlichen Begleitung, Sitz des Bestattungshauses Pütz-Roth und der 'Privaten Trauer Akademie Fritz Roth'.
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Dieser für ein Bestattungshaus eher ungewöhnliche Rahmen ist Ausdruck der Überzeugungen, die hinter unserem Engagement an der Schnittstelle zwischen Leben und Tod stehen: Trauer braucht eine Heimat, Vertrautheit und Nähe; Trauernde einen Ort, der durch Geborgenheit und Wärme dazu beiträgt, die erforderliche Auseinandersetzung mit dem Tod und den Beginn des Trauerprozesses zu ermöglichen.
So ähnelt unser 'Haus der menschlichen Begleitung' dann auch mehr einem "Landhotel der Seele" als einem Bestattungshaus. Wir haben Tod und Trauer wieder erfahrbar gemacht und in Lebensräume zurück geholt: Aus der Sterilität von Totenkammern und Friedhofskapellen in eine Umgebung, wo das Leben zu Hause ist.
So ähnelt unser 'Haus der menschlichen Begleitung' dann auch mehr einem "Landhotel der Seele" als einem Bestattungshaus. Wir haben Tod und Trauer wieder erfahrbar gemacht und in Lebensräume zurück geholt: Aus der Sterilität von Totenkammern und Friedhofskapellen in eine Umgebung, wo das Leben zu Hause ist.
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Alles was dazu beiträgt, das Wechselspiel zwischen Leben und Tod transparent zu machen, hat in diesem Haus ein Forum: Betroffenen und Nicht-Betroffenen soll ein natürlicher Umgang mit Trauer, Tod und eigener Endlichkeit erleichtert werden. Trauernden bieten wir einen Ort der Genesung, Erholung und der Entdeckung neuer Lebensinhalte; nicht Betroffenen ein wacheres Gespür für die eigene Lebendigkeit und Anregungen für ein bewußteres und positiveres Leben.
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So haben wir im Haus der menschlichen Begleitung spezielle Abschiedsräume eingerichtet, wo Angehörige und Freunde in heller, freundlicher Atmosphäre Ruhe für ihren ganz persönlichen Abschied finden. Es kann für Angehörige sehr wichtig sein, den Verstorbenen noch einmal in den Arm zu nehmen, zu berühren, um das Unfaßbare im wahrsten Sinne des Wortes greifbar werden zu lassen.
Durch Basteln, Schreiben und Malen können Hinterbliebene hier ihre Gefühle zum Ausdruck bringen; sie haben Zeit, gemeinsam Musik zu hören oder wichtige Lebensstationen auf Video nachzuempfinden. Darüber hinaus haben die Angehörigen in einem ausgedehnten Werkstattbereich Gelegenheit, z.B. eine Totenmaske anzufertigen oder den Sarg selbst zu bemalen.
Durch Basteln, Schreiben und Malen können Hinterbliebene hier ihre Gefühle zum Ausdruck bringen; sie haben Zeit, gemeinsam Musik zu hören oder wichtige Lebensstationen auf Video nachzuempfinden. Darüber hinaus haben die Angehörigen in einem ausgedehnten Werkstattbereich Gelegenheit, z.B. eine Totenmaske anzufertigen oder den Sarg selbst zu bemalen.
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Alle Räume sind durch offene Fenster mit der das Haus umgebenden Natur, den weitläufigen 'Gärten der Bestattung' und dem angrenzenden Wald verbunden. Das leise Plätschern des Wassers, das sanfte Rauschen der hohen Bäume im Wind und das Zwitschern der Vögel; die Farben der Natur im Wandel der Jahreszeiten erinnern jederzeit auf wohl tuende Weise an das Leben.
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Die in allen Räumen des Hauses präsenten Werke von Autoren, Malern und Bildhauern zum Thema Leben und Tod liefern Denkanstöße und Anregungen oder spenden Trost.
Für verschiedene Veranstaltungen – Trauerfeierlichkeiten, Gesprächskreise, Ausstellungen, Vorträge oder Symposien – stehen vielseitig kombinierbare Räume bereit. Sprechen Sie uns an oder senden Sie einfach eine e-Mail, wenn Sie noch Fragen zu den Möglichkeiten im und um das Haus der menschlichen Begleitung haben. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.
Für verschiedene Veranstaltungen – Trauerfeierlichkeiten, Gesprächskreise, Ausstellungen, Vorträge oder Symposien – stehen vielseitig kombinierbare Räume bereit. Sprechen Sie uns an oder senden Sie einfach eine e-Mail, wenn Sie noch Fragen zu den Möglichkeiten im und um das Haus der menschlichen Begleitung haben. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.
Der 'Pfad der Sehnsucht'
Der 'Pfad der Sehnsucht' ist eine umfangreiche Kunstinstallation in den benachbarten Räumen der 'Privaten Trauer Akademie'. Er beginnt mit einer Linien-Skulptur von Knopp Ferro, die den Verlauf menschlichen Seins spiegelt.
Die Installation lädt den Betrachter ein, sich als Alternative zum 'Cogito, ergo sum' einem einem 'Credo, ergo sum'; „ich glaube, also bin ich“, zu öffnen. Auf dem
'Pfad der Sehnsucht' verlassen wir die Ebene der reinen Vernunft und gelangen auf tiefer gelegene emotionale Ebenen.
Auf dem 'Pfad der Sehnsucht' führt uns der Weg in die 'Zyklen der Stille'; zu einer Glaswand, auf welcher ein Schleier fließenden Wassers die stetige Veränderung allen Seins symbolisiert. Dahinter ein Text von Nelly Sachs: „Alles beginnt mit der Sehnsucht“: Zuerst muß der Tod der Person, nach der wir uns sehnen, akzeptiert werden...
Jeder Tod ist für den, der damit leben muss, wie eine Lawine, ein Erdbeben, ein Zusammenbruch bestehender Lebensvorstellungen. Der Tod – symbolisiert durch eine Gerölllawine – bricht in die alltägliche Welt ein. Der Betrachter muss seinen Weg durch ein Trümmerfeld finden. Und wenn er versucht, die Bruchstücke zu sortieren, entdeckt er die Spuren, die von der Lebensbahn des Verstorbenen zurückgeblieben sind.
Der weitere Weg führt in einen Korridor aus Glas. Die rechte Kopfwand zeigt das übergroße Foto menschlicher DNA, die dem Betrachter die Einzigartigkeit jeden menschlichen Seins erinnert.
Der gläserne Boden symbolisiert den zerbrechlichen Wert menschlicher Beziehungen. Eine mit Namen übersäte Wand steht für die Menschen auf unserem Lebensweg. Beziehungsvolle Gegenstände auf langen Glasregalen verkörpern Erinnerungen... Hier und da wird zwischen Ihnen auf Spiegelscherben der blaue Himmel sichtbar.
Angestoßen durch die Wahrnehmung der Namen und der Erinnerungsstücke durchwandert der Betrachter auch Stationen seines eigenen Lebens. Träume, Gefühle und besonders Sehnsüchte nach Geborgenheit, Wärme, Heimat, Kindsein werden wach.
Dass Geborgenheit, Glück und ewige Vollkommenheit nach dem Tode im Himmel oder im verlorenen Paradies erfahrbar werden mögen, sind einige der großen universellen Sehnsüchte der Menschheit. Immer versuchten die Menschen, dieses Paradies bereits zu Lebzeiten auf Erden zu verwirklichen. Wie im nächsten Raum, dessen Betreten eine gewisse Überwindung erfordert...
Diese Scheu mag zu Fluchten in Seitenwege führen. Leicht folgt der Mensch Täuschungen, Verlockungen und auch falschen Heilversprechungen in Sackgassen. Die zu erkennen, ist wichtig, um umkehren und weiter nach dem Paradies suchen zu können, wo immer es auch liegen mag.
Am Ende des Pfades finden wir uns auf einer Wiese wieder, aus der die Samen von Pusteblumen aufsteigen, während gleichzeitig Schnee fällt - in surrealem Kontrast zur realen Welt, in die der Betrachter durch die Projektion der Wiese zurückgelangt: Vielleicht etwas sehender, vielleicht etwas mutiger und hoffentlich etwas lebendiger. Dabei spürend, dass er in der ihm noch verbleibenden Zeit von denen begleitet wird, die er im Leben vermisst.
Die Installation lädt den Betrachter ein, sich als Alternative zum 'Cogito, ergo sum' einem einem 'Credo, ergo sum'; „ich glaube, also bin ich“, zu öffnen. Auf dem
'Pfad der Sehnsucht' verlassen wir die Ebene der reinen Vernunft und gelangen auf tiefer gelegene emotionale Ebenen.
Auf dem 'Pfad der Sehnsucht' führt uns der Weg in die 'Zyklen der Stille'; zu einer Glaswand, auf welcher ein Schleier fließenden Wassers die stetige Veränderung allen Seins symbolisiert. Dahinter ein Text von Nelly Sachs: „Alles beginnt mit der Sehnsucht“: Zuerst muß der Tod der Person, nach der wir uns sehnen, akzeptiert werden...
Jeder Tod ist für den, der damit leben muss, wie eine Lawine, ein Erdbeben, ein Zusammenbruch bestehender Lebensvorstellungen. Der Tod – symbolisiert durch eine Gerölllawine – bricht in die alltägliche Welt ein. Der Betrachter muss seinen Weg durch ein Trümmerfeld finden. Und wenn er versucht, die Bruchstücke zu sortieren, entdeckt er die Spuren, die von der Lebensbahn des Verstorbenen zurückgeblieben sind.
Der weitere Weg führt in einen Korridor aus Glas. Die rechte Kopfwand zeigt das übergroße Foto menschlicher DNA, die dem Betrachter die Einzigartigkeit jeden menschlichen Seins erinnert.
Der gläserne Boden symbolisiert den zerbrechlichen Wert menschlicher Beziehungen. Eine mit Namen übersäte Wand steht für die Menschen auf unserem Lebensweg. Beziehungsvolle Gegenstände auf langen Glasregalen verkörpern Erinnerungen... Hier und da wird zwischen Ihnen auf Spiegelscherben der blaue Himmel sichtbar.
Angestoßen durch die Wahrnehmung der Namen und der Erinnerungsstücke durchwandert der Betrachter auch Stationen seines eigenen Lebens. Träume, Gefühle und besonders Sehnsüchte nach Geborgenheit, Wärme, Heimat, Kindsein werden wach.
Dass Geborgenheit, Glück und ewige Vollkommenheit nach dem Tode im Himmel oder im verlorenen Paradies erfahrbar werden mögen, sind einige der großen universellen Sehnsüchte der Menschheit. Immer versuchten die Menschen, dieses Paradies bereits zu Lebzeiten auf Erden zu verwirklichen. Wie im nächsten Raum, dessen Betreten eine gewisse Überwindung erfordert...
Diese Scheu mag zu Fluchten in Seitenwege führen. Leicht folgt der Mensch Täuschungen, Verlockungen und auch falschen Heilversprechungen in Sackgassen. Die zu erkennen, ist wichtig, um umkehren und weiter nach dem Paradies suchen zu können, wo immer es auch liegen mag.
Am Ende des Pfades finden wir uns auf einer Wiese wieder, aus der die Samen von Pusteblumen aufsteigen, während gleichzeitig Schnee fällt - in surrealem Kontrast zur realen Welt, in die der Betrachter durch die Projektion der Wiese zurückgelangt: Vielleicht etwas sehender, vielleicht etwas mutiger und hoffentlich etwas lebendiger. Dabei spürend, dass er in der ihm noch verbleibenden Zeit von denen begleitet wird, die er im Leben vermisst.
Die 'Villa Trauerbunt'
Die 'Villa Trauerbunt', eine kleine, skandinavisch anmutende Holzvilla am Rande der 'Gärten der Bestattung', ist ein Haus ganz allein für trauernde Kinder. Hier finden unter der kundigen Anleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins 'Domino' Kurse und Gesprächskreise statt, die trauernden Kindern dabei helfen, Verlusterfahrungen konstruktiv aufzuarbeiten.
































