Projekte und Aktionen


Projekt "Schreihaus"

Ein Koffer für die letzte Reise

Die Wanderausstellung ,Ein Koffer für die letzte Reise‘ ist für das Jahr 2012 für folgende Ausstellungsorte in Planung:
Münster, Neustadt+Wunstorf, Moers, Leonberg, Düren, Cloppenburg und Berlin. Für 2013 liegen bereits Anfragen von Luzern (Schweiz), Siegen u.a. vor.

Ausstellungsorte und -termine:
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12. Januar bis 2. Februar 2012

in Münster
Jugendkirche Münster,
Neubrückenstraße 60, 48143 Münster
 
Öffnungszeiten: 
Mittwochs, 18.1., 25.1., 01.2. jeweils von 20 - 22 Uhr
Freitags, 13.1., 20.1., 27.1. jeweils von 20 -23 Uhr

Termine mit Schulkassen und Firmgruppen
nach Vereinbarung (Tel.: 0251/4882014 oder
erlebnisausstellung@jugendkirche-muenster.de)

Ausstellungseröffnung und Vortrag von Fritz Roth:
"Einmal Jenseits und zurück"
am 12. Januar 2012, um 19.00 Uhr

Veranstaltungsprogramm rund um die Ausstellungpdf ansehen
 
Veranstalter:
WIN Wirtschaftsinitiative Münster e.V.
Alter Steinweg 6-7, 48143 Münster und
effata, Jugendkirche Münster
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26. Februar bis 11. März 2012
in 31535 Neustadt a. Rübenberge und Wunstorf

50 Koffer in der Stadtkirche in Wunsdorf
50 Koffer in der Liebfrauenkirche in Neustadt
 
Öffnungszeiten: werden noch bekannt gegeben

Vortrag von Fritz Roth: "Einmal Jenseits und zurück"
am 9. März 2012, um 20.00 Uhr
 
Veranstalter:
Evang. Luth. Kirchenkries Neustadt-Wunstorf
Silbernkamp, 31535 Neustadt a. Rübenberge (Rbge)
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16. März bis 27. April
im Rathaus gegenüber dem Schlosstheater Moers,
Kastell 6, 47441 Moers
 
Öffnungszeiten: werden noch bekannt gegeben
 
Vortrag von Fritz Roth: "Einmal Jenseits und zurück"
am 16. März 2012, um 20.00 Uhr
 
Veranstalter:
Schlosstheater Moers, Kastell 6, 47441 Moers
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"Ein Koffer für die letzte Reise" ist der Titel des Kunstprojektes, in dessen Rahmen wir aufforderten, sich zu besinnen: Auf die Endlichkeit jeden Lebens, auf die Notwendigkeit der Identifikation des individuell Wesentlichen.

Insgesamt 100 Bürger dieses Landes - Frauen und Männer, alte und junge, Künstler und Handwerker, Prominente und Nicht-Prominente packten den Koffer, der sie auf der Reise aus diesem Leben begleiten könnte.

Wir waren gespannt: Was würden die von uns zur Verfügung gestellten, identischen Koffer letztlich enthalten? Würden es ähnliche oder völlig unterschiedliche Dinge sein? Sentimentales oder Praktisches? Erinnerung oder Ausrüstung? Soviel sei verraten: ihre Inhalte sind so vielfältig wie die Menschen und ihre Biografien, wie die Träume und Weltanschauungen der Packenden. In der Gesamtschau ergeben sie ein berührendes, faszinierendes Bild dessen, was uns wirklich nahe ist – oder dessen Nähe wir uns wirklich wünschen.

Viel Resonanz auch ergab Phillip Engels beeindruckender Film zum Projekt, der am 15. Januar 2006 erstmals in der ARD gezeigt und seitdem regelmässig in der dritten Programmen wiederholt wird. 1,56 Millionen Menschen schalteten schon zur Erstausstrahlung ein – ein schöner Erfolg für unsere Bemühungen, die Auseinandersetzung mit Tod und Trauer ins Leben zurückzuholen.

Das » Buch zum Projekt ist im Gütersloher Verlagshaus erhältlich, es liegt mittlerweile in der 2. Auflage vor.

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Die Ausstellung "Ein Koffer für die letzte Reise" wurde in den letzten Jahren an folgenden Orten gezeigt:
 
19. Mai 2006:
Eröffnung der Ausstellung in der Privaten Trauerakademie Fritz Roth, in Bergisch Gladbach
 
Köln, 06/2007 - Köln Messegelände
Hamburg, 09/2007 - St. Petri Kirche
Krefeld, 11/2007 - St. Cyriakus Pfarrkirche Krefeld-Hüls
 
Köln, 04/2008 - Herweg's Ursprung-Kultur-u. Infoscheune
Osnabrück, 05/2008 - Dom-Schule
Hannover, 06/2008 - Historisches Museum
Ribnitz-Damgarten, 07-08/2008 - Stadtkirche St. Marien
Herzberg-Elster, 09/2008 - Ev. Kirche St. Marien
Wuppertal, 10-11/2008 - Gemarker-Kirche
Wolfenbüttel 11/2008 - St. Trinitatis Kirche
 
Mülheim a.d. Ruhr, 01/2009 - VA-Zentrum Altenhof
Vreden, 03-04/2009 - Stiftskirche St. Felicitas
Bochum, 05-06/2009 - Christ-König-Kirche
Grefrath, 06/2009 - Niederrheinisches Freilichtmuseum
Neuruppin, 07/2009 - Kulturkirche
Düsseldorf, 08-09/2009 - Johanneskirche Düsseldorf
Heidelberg, 10-11/2009 – Altes Hallenbad Heidelberg
Frankfurt, 11/2009 – Katharinenkirche und Haus am Dom

Korschenbroich, 03/2010 - St. Andreas Kirche, Kirchplatz
Köln, 07/2010 - Lichthof des Rathauses - Spanischer Bau
Bergheim, 09/2010 - Anton-Heinen-Haus, Georgskapelle
                                 und Maria-Hilf-Krankenhaus
Limburg, 12/2010 - Cross Over Jugendkirche

Sögel, 02-03/2011 - im Hümmling Gymnasium
Bremen, 03/2011 - Untere Rathaushalle
Gießen, 04/2011 - Ausstellungzentrum Hessenhallen
Potsdam, 08-09/2011- Potsdamer Bahnhofspassagen
Bornheim-Sechtem, 09-10/2011 - Pfarrkirche St. Gervasius und Protasius
München, 10-11/2011 - ehemalige Karmeliterkirche
 
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Projekt "Schreihaus"
 
„Seit einigen Jahren schon möchte ich ein "Schreihaus" in unseren Gärten der Bestattung bauen. Es soll unser bereits großes Angebot an Meditationsplätzen für trauernde Menschen erweitern. In diesem "Schreihaus" können Menschen ihrer Trauer einen Klang geben, ihren inneren Gefühlen mit der Stimme Ausdruck verleihen, ihre Schmerzen und ihre Sehnsüchte hinaus“schreien“, denn Emotionen rufen – so sagt es ihr Name – nach Bewegung, nach Handlung.
Das Schreihaus soll ein gleichschenkliger Kubus werden, der außen komplett verspiegelt ist. Es hat keine Fenster, aber das Dach ist verglast und gewährt einen Blick zum Himmel. Der Innenraum ist begehbar und mitten im Raum steht ein Kubus, auf den der Besucher symbolisch das legen kann, was er zu beklagen bzw. zu betrauern hat. Die Wände des Innenraumes werden akustisch so gestaltet, dass sie die Stimme des Klagenden reflektieren und potenzieren.
Durch die Verspiegelung des Kubus entsteht noch einmal eine enge Vernetzung des Schreihauses mit den umgebenen „Gärten der Bestattung“.
 
Die Pläne für das Projekt sind schon vor einiger Zeit von der Architektin Dagmar Ditzer entworfen worden und alles wartet auf die Realisierung.
Es wäre schön, wenn dieses Haus bald unsere bisherigen vielfältigen Möglichkeiten bereichern könnte.“
Fritz Roth