Projekte und Aktionen
Ein Koffer für die letzte Reise
Die Wanderausstellung ,Ein Koffer für die letzte Reise‘ wird im Jahr 2010 an folgenden Orten gezeigt: Korschenbroich, Köln, Bergheim und Limburg a.d. Lahn.
2011 ist die Ausstellung voraussichtlich in Bremen, München und Bornheim-Sechtem zu sehen. Anfragen weiterer Städte sind noch in Planung.
Ausstellungsorte und -termine:
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4. bis 23. September 2010 in Bergheim
Die Ausstellung ist aufgeteilt und wird an drei Standorten
in 50126 Bergheim gezeigt:
- Familienbildungsstätte Anton-Heinen-Haus, Kirchstr. 1b
- Georgskapelle, Hauptstraße
- Maria-Hilf-Krankenhaus, Klosterstr. 2
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9.00 bis 12.00 Uhr
Mo-Mi 14.00 bis 19.00 Uhr
4. September, 17 Uhr:
Vortrag von Fritz Roth "Einmal Jenseits und zurück"
im Rahmen der Eröffnungsfeier
Veranstalter: Hospiz Bedburg-Bergheim e.V.,
Klosterstraße 2, 50126 Bergheim und die
Pfarrgemeinde St. Remigius
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28. November bis 10. Dezember 2010
in Limburg a.d. Lahn
in der CROSS OVER - Jugendkirche Limburg
Tilemannstr. 5, 65549 Limburg
Öffnungszeiten: werden noch bekannt gegeben
Veranstalter:
Bischöfliches Ordinariat in Limburg, Anneliese Wohn,
Roßmarkt 12, 65549 Limburg
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24. bis 30. März 2011
in Bremen
in der Unteren Rathaushalle
Am Markt 1, 28195 Bremen
Öffnungszeiten: werden noch bekannt gegeben
24. März, 18.30 Uhr:
Vortrag von Fritz Roth "Einmal Jenseits und zurück"
im Rahmen der Eröffnungsfeier
Veranstalter:
Förderverein der Palliativstation des Klinikum LDW e.V.
im Rahmen des 7. Bremer Kongresses für Palliativmedizin
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"Ein Koffer für die letzte Reise" ist der Titel des Kunstprojektes, in dessen Rahmen wir aufforderten, sich zu besinnen: Auf die Endlichkeit jeden Lebens, auf die Notwendigkeit der Identifikation des individuell Wesentlichen.
Insgesamt 100 Bürger dieses Landes - Frauen und Männer, alte und junge, Künstler und Handwerker, Prominente und Nicht-Prominente packten den Koffer, der sie auf der Reise aus diesem Leben begleiten könnte.
Wir waren gespannt: Was würden die von uns zur Verfügung gestellten, identischen Koffer letztlich enthalten? Würden es ähnliche oder völlig unterschiedliche Dinge sein? Sentimentales oder Praktisches? Erinnerung oder Ausrüstung? Soviel sei verraten: ihre Inhalte sind so vielfältig wie die Menschen und ihre Biografien, wie die Träume und Weltanschauungen der Packenden. In der Gesamtschau ergeben sie ein berührendes, faszinierendes Bild dessen, was uns wirklich nahe ist – oder dessen Nähe wir uns wirklich wünschen.
Viel Resonanz auch ergab Phillip Engels beeindruckender Film zum Projekt, der am 15. Januar 2006 erstmals in der ARD gezeigt und seitdem regelmässig in der dritten Programmen wiederholt wird. 1,56 Millionen Menschen schalteten schon zur Erstausstrahlung ein – ein schöner Erfolg für unsere Bemühungen, die Auseinandersetzung mit Tod und Trauer ins Leben zurückzuholen.
Das » Buch zum Projekt ist im Gütersloher Verlagshaus erhältlich, es liegt mittlerweile in der 2. Auflage vor.
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Die Ausstellung "Ein Koffer für die letzte Reise" wurde in den letzten Jahren an folgenden Orten gezeigt:
Eröffnung der Ausstellung in der Privaten Trauerakademie Fritz Roth, in Bergisch Gladbach
Köln, 06/2007 - Köln Messegelände
Hamburg, 09/2007 - St. Petri Kirche
Krefeld, 11/2007 - St. Cyriakus Pfarrkirche Krefeld-Hüls
Köln, 04/2008 - Herweg's Ursprung-Kultur-u. Infoscheune
Osnabrück, 05/2008 - Dom-Schule
Hannover, 06/2008 - Historisches Museum
Ribnitz-Damgarten, 07-08/2008 - Stadtkirche St. Marien
Herzberg-Elster, 09/2008 - Ev. Kirche St. Marien
Wuppertal, 10-11/2008 - Gemarker-Kirche
Wolfenbüttel 11/2008 - St. Trinitatis Kirche
Mülheim a.d. Ruhr, 01/2009 - VA-Zentrum Altenhof
Vreden, 03-04/2009 - Stiftskirche St. Felicitas
Bochum, 05-06/2009 - Christ-König-Kirche
Grefrath, 06/2009 - Niederrheinisches Freilichtmuseum
Neuruppin, 07/2009 - Kulturkirche
Düsseldorf, 08-09/2009 - Johanneskirche Düsseldorf
Heidelberg, 10-11/2009 – Altes Hallenbad Heidelberg
Frankfurt, 11/2009 – Katharinenkirche und Haus am Dom
Korschenbroich, 03/2010 - St. Andreas Kirche, Kirchplatz
Köln, 07/2010 - Lichthof des Rathauses - Spanischer Bau
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Projekt "Schreihaus"
„Seit einigen Jahren schon möchte ich ein "Schreihaus" in unseren Gärten der Bestattung bauen. Es soll unser bereits großes Angebot an Meditationsplätzen für trauernde Menschen erweitern. In diesem "Schreihaus" können Menschen ihrer Trauer einen Klang geben, ihren inneren Gefühlen mit der Stimme Ausdruck verleihen, ihre Schmerzen und ihre Sehnsüchte hinaus“schreien“, denn Emotionen rufen – so sagt es ihr Name – nach Bewegung, nach Handlung.
Das Schreihaus soll ein gleichschenkliger Kubus werden, der außen komplett verspiegelt ist. Es hat keine Fenster, aber das Dach ist verglast und gewährt einen Blick zum Himmel. Der Innenraum ist begehbar und mitten im Raum steht ein Kubus, auf den der Besucher symbolisch das legen kann, was er zu beklagen bzw. zu betrauern hat. Die Wände des Innenraumes werden akustisch so gestaltet, dass sie die Stimme des Klagenden reflektieren und potenzieren.
Durch die Verspiegelung des Kubus entsteht noch einmal eine enge Vernetzung des Schreihauses mit den umgebenen „Gärten der Bestattung“.
Die Pläne für das Projekt sind schon vor einiger Zeit von der Architektin Dagmar Ditzer entworfen worden und alles wartet auf die Realisierung.
Es wäre schön, wenn dieses Haus bald unsere bisherigen vielfältigen Möglichkeiten bereichern könnte.“
Fritz Roth












