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Im letzten Hemd - Fotokunstprojekt


Im Letzten Hemd – Fotokunstprojekt

vom 13.10. bis zum 25.10.2017
im Lichtsaal der Rheinischen Musikschule
Lotharstraße 14-18 - 50937 Köln

Ausstellungseröffnung 13.10.2017 - 19.00 Uhr

Im Lichthof der Rheinischen Musikschule werden zum ersten Mal alle 50 Arbeiten der Werkgruppe Im Letzten Hemd aus der Sammlung der Privaten Trauerakademie Fritz Roth gezeigt. Zu sehen sind Fotografien von Menschen, die ihr letztes Hemd gewählt haben.

Im letzten Hemd - über das Fotokunstprojekt:

Fotoausstellung

Die Begegnung mit der Endlichkeit lehrt: Nur in der Limitierung erschließen sich Werte spontan. Das gilt auch für den Wert – und damit am Ende für die Qualität – des Lebens. In diesem Sinn luden wir 50 Menschen jeden Alters, aus allen Schichten und Lebenswelten ein, sich in ihrem persönlichen Letzten Hemd fotografieren zu lassen. Und sich so auf besondere Art mit der eigenen Sterblichkeit zu konfrontieren.

Diese Letzten Hemden werden nicht in den Schrank gelegt, wo ihre traditionellen Vorgänger lange Jahre den Gedanken an das Memento Mori wach hielten. Das Totenhemd des 21. Jahrhunderts konkurriert mit einer Flut von Bildern und Botschaften, der es aus dem Schrank heraus nicht gewachsen ist.

Also portraitierte der Fotograf Thomas Balzer alle Teilnehmer aufgebahrt Im letzten Hemd. Die Bilder werden gemeinsam publiziert – als Wanderausstellung und medial; als TV-Dokumentation, in Zeitschriften und online-Medien.

Im letzten Hemd will ein bildmächtiger Kontrapunkt zu den allgegenwärtigen ,Selfies’ aus dem prallen Leben sein. Und ein Denkanstoß in Sachen Wertschätzung. Für die Teilnehmer selbst und für jeden Betrachter...

Beiträge aus den Medien über das Fotokunstprojekt

- Ein Beitrag von bento vom 9.05.2016  können Sie hier lesen

- Einen Beitrag von Prophoto vom 17.06.2016 können Sie hier lesen

Making of zum Fotokunstprojekt

Hier einige Bilder aus der Ausstellung

Galerie öffnen

Hier wurden einige der Bilder bereits ausgestellt:


Ein erster Teil war als Preview im Rahmen des Deutschen Fernsehkrimi-Festivals vom 6. -13.3.2016 im Foyer Caligari Wiesbaden zu sehen.

Ein weiterer Teil der Bilder wurde vom 06.05. bis 17.05.2016 und vom 18.06. bis 30.07.2016 in der Kunsthalle Ludwig, Königsteiner Straße 61a, 65929 Frankfurt/Main gezeigt. 

Eine der wesentlichen Lehren für das Leben kann jeder von uns am besten aus der Begegnung mit der Endlichkeit ziehen: Nur in der Limitierung erschließen sich Werte. Das gilt auch für den Wert – und damit am Ende für die Qualität – des Lebens.

Die Kunsthalle Ludwig zeigte zwanzig Arbeiten der Werkgruppe Im Letzten Hemd aus der Sammlung der Privaten Trauerakademie Fritz Roth. Zu sehen waren Fotografien von Menschen, die ihr letztes Hemd gewählt haben. Menschen jeden Alters, aus allen Schichten und Lebenswelten haben sich im Rahmen dieses Fotokunstprojektes auf besondere Art mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert. Diese letzten Hemden werden nicht in den Schrank gelegt, wo ihre traditionellen Vorgänger lange Jahre den Gedanken an das Memento Mori wach hielten. Der Fotograf Thomas Balzer portraitierte alle Teilnehmer aufgebahrt.

Das Totenhemd des 21. Jahrhunderts konkurriert mit einer Flut von Bildern und Botschaften. Die Ausstellung Im Letzten Hemd setzt einen bildmächtigen Kontrapunkt zu den allgegenwärtigen ,Selfies’. Und einen Denkanstoß in Sachen Wertschätzung. Für die Teilnehmer selbst und für jeden Betrachter.

Das Fotokunstprojekt Im Letzten Hemd wurde inspiriert und initiiert von Hanna Thiele-Roth und David Roth. Die Geschwister sind Geschäftsführer des Bestattungshauses Pütz-Roth in Bergisch Gladbach. Das Bestattungshaus Pütz-Roth wurde von Fritz Roth gegründet, der bundesweit mit seinen Aktionen für einen besseren Umgang mit Tod und Trauer immer wieder für Aufsehen gesorgt hat.

Im Rahmen unserer Ausstellung „Im letzten Hemd“ las Bärbel Schäfer in der Kunsthalle Ludwig aus ihrem Buch „Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist“


Die Todesnachricht kam in der Nacht. Bärbel Schäfers Bruder war bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen – was darauf folgte war eine Krise, ein Ausnahmezustand und die drängende Frage, was trösten kann, wie das Leben weitergeht.

Antworten gab es während der Lesung nicht nur von Bärbel Schäfer, auch David Roth konnte viele Fragen der Besucher über Trauer und Abschied beantworten. Das Buch und die Ausstellung sollen zum Nachdenken anregen.
An diesem Abend ist das gelungen.