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Künstler und Pütz-Roth 


Allerorten macht Corona die Absage von Veranstaltungen im öffentlichen Raum notwendig. Darunter leiden Kunstschaffende wie Kunstinteressierte gleichermaßen.

Deshalb laden wir alle uns verbundenen Künstler ein, über diese Seite mit ihren Fans und den Freunden des Hauses Pütz-Roth in Kontakt zu bleiben. Die Beiträge der Künstler stellen wir Ihnen auf dieser Seite vor.

Wir freuen uns über jeden weiteren Beitrag und aktualisieren diese Seite laufend.


Sinfonieorchester Bergisch Gladbach

Leiter des Sinfonieorchesters Bergisch Gladbach Dr. Roman Salyutov und seine Solistinnen und Solisten, die ein Open Air auf der Freilichtbühne der Firma Pütz-Roth in Bergisch Gladbach 2019 gespielt haben, senden einen aufmunternden musikalischen Gruß in der Corona-Zeit von unserer Waldbühne und hoffen auf ein baldigen Wiedersehen bei Konzerten! 



Lea Brückner, Violine
Nandin Baker, Flöte
Lev Gordin, Cello
Roman Salyutov, Cembalo

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Die Paveier

haben uns dieses wunderbare Musikvideo des (alten) Titels „Alles weed joot“ zur Verfügung gestellt. Es wurde ganz aktuell zur Coronakrise vor Ostern neu veröffentlicht:

Das neue Musikvideo zu dem Paveier-Klassiker "Alles weed joot".

"Die Corona-Krise beherrscht leider unser aller Leben. Auch wir sind alle brav zuhause. Uns kreisen viele Gedanken und Fragen durch den Kopf und wir denken, dass unser Song "Alles weed joot" mehr denn je zur aktuellen Situation passt. Mit unserem Video schicken wir Euch einen Gruß und möchten allen ein wenig Hoffnung in diesen schweren Zeiten machen."
https://paveier.de/
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Christian Bollmann & Jutta Reichardt

haben uns diesen schönen Beitrag zukommen lassen:

Liebe Freunde,
wir möchten dem Aufruf des Hauses Pütz-Roth gerne nachkommen und einen Beitrag in diesen Kreis einbringen.
Wir fühlen uns durch einige Konzerte im Haus Pütz-Roth mit den Anliegen des Hauses sehr verbunden und freuen uns mit unserem Lied etwas beizutragen für diese herausfordernde Zeit.
Derzeit haben viele Menschen Angst vor Krankheit und Bedrohung, manche haben auch Ärger z.B. über die Maßnahmen und Veränderungen oder sie sorgen sich um Freunde und Angehörige und um die Zukunft, viele kommen ins Grübeln. Aber wir sollten nicht in diesen Emotionen steckenbleiben. Wie wäre es sie zunächst wahrzunehmen, um sich dann an die lichte Seite unserer Emotionspalette zu erinnern. Auf der anderen Seite der Angst steht das Vertrauen, damit können wir in Resonanz gehen und es in uns beleben. Dem Ärger können wir begegnen, indem wir unsere Liebe aufspüren, den Sorgen mit Zuversicht und dem Grübeln mit lichtvollen Gedanken und Visionen, die den positiven Wandel auf unserem wundervollen Planeten einläuten.
Mit unserem Lied möchten wir Sie unterstützen eventuell bestehende belastende Gefühle zu wandeln. Wir laden Sie ein auf diesem Wege mit uns zu singen und freuen uns auf ein baldiges klangvolles Wiedersehen -live- im Haus Pütz Roth.
Mit klingenden Grüßen
Christian Bollmann & Jutta Reichardt


PS. Nächstes Mitsingkonzert auf Youtube Mi 13. Mai 19:30 Kanal Christian Bollmann
www.lichthaus-musik.de   
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Rolly und Benjamin Brings

haben uns diesen schönen Beitrag zugeschickt:

Lieber David,
liebes Pütz-Roth-Team,
liebe Gäste,
da wir uns leider nicht im Hause Pütz-Roth treffen können, schicken wir Euch eine Botschaft per Audio-Clip, kölschem Text und Übersetzung.
Unser Lied Shalom-Alaaf sagt das Gegenteil aus von dem, was wir alle zur Zeit preußisch-diszipliniert tun:
Statt Abstand zu halten, daheim zu bleiben und Kontakte zu meiden will Shalom-Alaaf das friedliche Zusammenleben feiern – und das nicht nur im Karneval.
Hört Euch das Lied an, lest den Text, übt es – damit wir beim nächsten Mal Shalom-Alaaf gemeinsam mit Euch singen können.
Wir freuen uns auf das nächste Konzert im Hause Pütz-Roth – und ganz besonders auf Euch als Publikum.
Bis dahin – bleibt gesund.
© Foto: privat
Rolly & Benjamin Brings

Hier das Lied auf YouTube: https://youtu.be/0Arwo00FITo

Hier der kölsche Text:
Shalom-Alaaf!
Dem jüdische Karnevalsverein „Die Kölsche Kippa-Köpp e. V.“ ze Ihre

En Pappnas em Jeseech, en Kippa om Kopp:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Ov Chress udder Jüdd – hück simmer all beklopp:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Wenn et Trömmelche jeiht, dann stommer all parat:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Dann fiere mer zesamme un trecke durch uns Stadt:
Shalom-Alaaf-Shalom!

Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf!
Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom!

David un Sarah, Pitter un Marie:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Jet danze, bütze, singe – dat deit keinem wih:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Kumm, stell dich nit su aan un drink eine met:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Dann maache die Brunge en Kölle keine Schnett:
Shalom-Alaaf-Shalom!

Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf!
Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom!

En Pappnas em Jeseech, en Kippa om Kopp:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Ov Chress udder Jüdd – mer maache eine drop:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Jet danze, bütze, singe – dat deit keinem wih:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Wenn mer zesamme fiere, dann schaffe mer noch mih:
Shalom-Alaaf-Shalom!

Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf!
Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom!

Hevenu Shalom Alechem.
Hevenu Shalom Alechem.
Hevenu Shalom Alechem.
Hevenu Shalom Shalom Shalom Alechem.
(Mer welle Fridde.) 

Und hier der Text übersetzt ins Hochdeutsche:
Shalom-Alaaf!
Dem jüdischen Karnevalsverein „Die Kölsche Kippa-Köpp e. V.“ zu Ehren

Eine Pappnase im Gesicht, eine Kippa auf dem Kopf:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Ob Christ oder Jude – heute sind wir alle bekloppt:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Wenn das Trömmelchen geht, dann stehen wir alle parat:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Dann feiern wir zusammen und ziehen durch unsere Stadt:
Shalom-Alaaf-Shalom!

Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf!
Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom!

David und Sarah, Peter und Maria:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Ein bisschen tanzen, küssen, singen – das tut keinem weh:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Komm, stell dich nicht so an und drink einen mit:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Dann machen die Braunen in Köln keine Schnitte:
Shalom-Alaaf-Shalom!

Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf!
Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom!

Eine Pappnase im Gesicht, eine Kippa auf dem Kopf:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Ob Christin oder Jüdin – wir machen einen drauf:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Ein bisschen tanzen, küssen, singen – das tut keinem weh:
Shalom-Alaaf-Shalom!
Wenn wir zusammen feiern, dann schaffen wir noch mehr:
Shalom-Alaaf-Shalom!

Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf!
Shalom-Alaaf-Shalom-Alaaf-Shalom!

Hevenu Shalom Alechem.
Hevenu Shalom Alechem.
Hevenu Shalom Alechem.
Hevenu Shalom Shalom Shalom Alechem.
(Wir wollen Frieden.) 

© Kölscher Text (mit Zitaten aus bekannten Karnevalsliedern) +
Übersetzung: Rolly Brings (2020)
© Musik + Arr.: Rolly Brings & Benjamin Brings

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Klaus der Geiger

hat uns diesen besonderen Mittschnitt geschickt:

"Stattkonzert"
Ein Video des Kölner KunstSalon-Orchesters; Leitung: Klaus der Geiger
Weil alle Konzerte ausfallen, ist es für Musikfreunde ein besonderer Leckerbissen, dass zu Ostern 2020 dieses professionelle Konzertvideo auf YouTube hochgeladen wurde:


Produzent ist der Kölner Filmemacher und Kameramann Marek Ratajczak, der auch ein sehenswertes Video mit dem verstorbenen Can-Schlagzeuger Jacki Liebezeit produziert hat.

Das KunstSalon-Orchester mixt Klassik mit populären Jazzelementen und begeistert ein breites Publikum durch Titelwahl, Soli und Improvisationen. Dirigent und Leiter ist Deutschlands bekanntester Straßenmusiker Klaus der Geiger (Klaus von Wrochem).

Wir freuen uns, auf den Start dieses Videos hinzuweisen. Es ist mit einem Spendenaufruf verbunden. Sowohl der KunstSalon e.V. als auch viele der Musiker leiden unter dem Ausfall aller Veranstaltungen. Auch der Producer Marek Ratajczak hat ohne Honorar gearbeitet.

Das Konzert wurde aufgezeichnet im Rahmen des vom KunstSalon e.V. veranstalteten Festivals „Musik in den Häusern der Stadt 2019“ mit der litauischen Sängerin Raminta Babickaite als Solistin.

Details zum Programm, zu den Musikern und Kontoangaben für die Spenden findet man im Infokasten unter dem YouTube-Video.

Das KunstSalon-Orchester freut sich über Spenden an KunstSalon e.V.
IBAN DE40 3705 0198 0023 2720 32
Kennwort: KunstSalon-Orchester
Für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung werden Name und Anschrift des Spenders benötigt.
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Gruppe Neun

hat uns dieses besondere Hauskonzert geschickt:

Unter dem diesjährigen Motto "Kunst interaktiv" im Rahmen von BergischKunst
möchten wir euch ein besonderes Hauskonzert ans Herz legen.

"Trio farfarello", eine Band aus dem Bergischen musste alle Konzerte in diesem Jahr absagen, obwohl sie zum 40jährigen Jubiläum gut gebucht und viele Konzerte ausverkauft waren. Schaut mal rein, es lohnt sich!

GRUPPE NEUN e.V.
gemeinnütziger Kunst- und Kulturverein
Marienstrasse 5, 51491 Overath
Tel. 02204 979834
http://gruppe-neun.jimdo.com
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Heinz Monheim

hat uns eine Geschichte aus der Nachkriegszeit geschickt. 

Dieses Foto ist bei einem Auftritt in Schweden entstanden. Heinz Monheim mit den Swingmusikern Leif Hultin (Piano) und Hans Larsen (Bass).

Der Corona-Virus hat unsere Welt verändert. Nichts ist mehr wie es war. Eine neue Zeit mit vielen Einschränkungen und Schwierigkeiten hat von uns allen Besitz ergriffen.
Es ist das zweite Mal, dass ich so eine schlimme Zeit erlebe:
Der Krieg mit seinen fürchterlichen Bombenangriffen, der mein geliebtes Köln in Schutt und Asche legte, war endlich vorbei. Wir hatten überlebt. Aber jetzt quälten uns andere Dinge. Es gab keine Lebensmittel und die Menschen waren vom Hungertod bedroht.
Ich erinnere mich an eine Begebenheit, die ich im Sommer 1945 erlebte und die in einem meiner Bücher abgedruckt ist:

Die Weizenernte
Wir litten alle damals große Not und nur wer jemals abends nicht einschlafen konnte und vor Hunger geweint hat, kann verstehen wie weh Hunger tut. Zu den wenigen Möglichkeiten etwas Essbares zu beschaffen gehörte auch, hinter den Mähmaschinen der Bauern her zu laufen und die Ähren zu sammeln die diese, noch sehr einfachen Maschinen beim bündeln der Garben, hatten liegen lassen. Dabei tricksten mein Großvater und ich einmal einen sehr hartherzigen Poller Landwirt aus. Der hatte seine Felder zwischen Köln Humboldt und Poll. Dort wo heute ein großes Industriegelände ist. Als die Mähmaschine über seine Felder fuhr, hatten wir uns mit vielen anderen Leuten dort versammelt, um hinter der Maschine her zu gehen und die Ähren aufzusammeln, die auf dem Feld liegen geblieben waren. Der Bauer saß auf einem riesigen Ackergaul und ritt auf die Weizensammler zu. Mit einer Peitsche und wüstem Schimpfen trieb er die Frauen, Kinder und die alten Männer (die jungen waren entweder tot oder in Kriegsgefangenenlagern in ganz Europa verteilt) von seinem Feld herunter. Dann schickte er seine Leute auf die Stoppeln, damit sie mit ihren Heurechen auch noch die allerletzte Kornähre den hungernden Menschen wegkratzen konnten. Währen die Verjagten am Rand des Feldes standen und den herzlosen Bauern beschimpften, ging mein Großvater an dem noch nicht geschnittenen Feld vorbei nach Hause. Dabei wurde er argwöhnisch von dem Bauern beobachtet. Großvater schlenderte langsam voran, die Hände demonstrativ in die Hosentaschen gesteckt und pfiff dabei ein lustiges Lied. Der habgierige Bauer hatte mich gar nicht bemerkt. Denn ich lief durch den Straßengraben, der sich zwischen Opa und dem Weizenfeld befand. Ich war so klein, dass die gelben Ähren über meinen Kopf hinaus ragten. Während ich im Graben an dem Feld vorbei schlich, schnitt ich mit einer Schere die reifen Ähren ab und steckte sie in einen mitgebrachten Sack. Als wir dann an dem Feld vorbei waren, hatte ich so viele Ähren stibitzt, die ausreichten, um aus ihrem Mehl ein großes, herrlich duftendes Brot zu Backen
ENDE

15 Jahre hat die Geschäftsleitung des Bestattungshauses Pütz – Roth im Haus der menschlichen Begleitung mir die Möglichkeit geboten, die Zuschauer mit der „Kölsch-Bergischen Revue“ zu erfreuen und von den Sorgen des Alltags abzulenken. Ich freue mich, dass sie mit „Künstler und Pütz-Roth“ einen Weg gefunden hat, in Zeiten der Corona-Krise Menschen aus ihrer sozialen Einsamkeit zu holen.

Heinz Monheim
Am Wäldchen 4 d
51469 Bergisch Gladbach
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Engelbert Wrobel

schickt uns diese Videobotschaft mit einem kleinen Hauskonzert.

Bitte haben Sie etwas Geduld beim Abspielen, das Video braucht evtl. ein wenig Zeit zum Hochladen:


Und hier ein Konzertvideo zum "International Hot Jazz Quartet" mit Engelbert Wrobel.

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Franz Martin Willizil

hat uns dieses schöne Musikvideo zum Titel „Nix em Büggel, ävver all joot drop“ geschickt.


Er schrieb dieses Lied bereits im Jahre 2005. Auf Grund der Corona-Krise hat er ein paar Textzeilen geändert und so entstand das Lied passend zur heutigen Zeit.

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Medden us dem Levve

das kölsche Kabarett-Ensemble "Medden us dem Levve" hat uns diesen schönen Video-Beitrag geschickt:



Mitwirkende des Ensembles sind: Elfi Steickmann, Wolfgang Nagel, Miriam Weber, Dirk Schnelle, Andreas Münzel, Franz Martin Willizil und Horst Weber.

Hier weitere Beiträge des Ensembles und der Künstler auf ihren facebook-Seiten: 
Medden uns dem Levve: https://www.facebook.com/meddenusdemlevve 
Andreas Münzel -> https://www.facebook.com/KoelscheKleinkunst
Dirk Schnelle -> https://www.facebook.com/dirk.schnelle.7
Mariam Weber (Sarepur) -> https://www.facebook.com/mariam.weber.92
FM Willizil -> https://www.facebook.com/daehoot
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Tanja Müller

Die Künstlerin Tanja Müller hat uns abweichend von ihrer sonstigen Arbeit mit Klangräumen rund um die Themenbereiche Sterben, Tod und Trauer diesen etwas anderen Beitrag zugesandt:
"Ich habe mich nun mit dem Thema "Berührung" in dieser "berührungsarmen" Zeit (Stichwort: physical distancing) beschäftigt. Es handelt sich um eine experimentelle Gesichtsmassage in diesen Tagen, in denen es den meisten von uns an zwischenmenschlichen Berührungen fehlt. Die Massage habe ich nun bereits mehrere Male in Form von einer Performance via Zoom stattfinden lassen können. Das Feedback der Teilnehmer war sehr gut – entspannt waren hinterher auch alle."


www.tanjarrrh.com
 
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