Episode 24 ∙ 20.06.2025 ∙ 38 Min
Gibt es den guten Tod, Erika?
Mit David Roth, Klaus Reichert, Erika
Gibt es den guten Tod? Erika ist zum zweiten Mal zu Gast und erzählt vom Tod ihres Mannes Arndt Rosenthal, der als Arzt selbst Sterbehilfe bei der Organisation Dignitas in Anspruch nahm.
Sie beschreibt, wie die beiden schon zu Ehezeiten verabredet hatten, diesen Weg zu gehen, sollte eine Krankheit einmal unheilbar sein, wie sie Arndt bis zu seinem letzten Atemzug begleitete, und warum sie einige Tage nach seinem Tod allein durch die gemeinsame Wohnung ging, um sich Raum für Raum von ihm zu verabschieden.
Ein erster Eindruck aus der Aufnahme: „Willkommen zurück, Erika." – „Vielen Dank, ich freue mich sehr, hier zu sein." Kurz darauf erzählt sie: „Ich habe meinen eigenen Abschied genommen mit Arndt … und bin wirklich durch jeden Raum gegangen und habe Arndt gespürt."

Über Erika
Erika ist erneut zu Gast. Sie erzählt vom Tod ihres Mannes Arndt Rosenthal, der als Arzt Sterbehilfe bei der Organisation Dignitas in Anspruch nahm. Sie beschreibt, wie die beiden schon zu Ehezeiten verabredet hatten, diesen Weg zu gehen, sollte eine Krankheit unheilbar sein, wie sie Arndt bis zu seinem letzten Atemzug begleitete, und warum sie nach seinem Tod allein durch seine Wohnung ging, um sich Raum für Raum von ihm zu verabschieden.
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Bevor es losgeht, noch ein paar Hinweise auf Veranstaltungen bei uns im Haus bzw. bei Klemmerrot in Köln. Es gibt in den kommenden Wochen wieder besondere Angebote für alle, die sich mit den Themen Abschiede Erinnerung und Lebenskunst beschäftigen möchten. Am 28. Juni laden wir von 11 bis 15 Uhr zum Workshop Seelenbretter Malen, die farbigen Wächter des Lebens nach Bergisch-Klatbach ein. Die Künstlerin Bali Tullak und der Fotograf Wolfgang Denig gestalten diesen besonderen Tag. Die Teilnahme kostet 65 Euro. Dafür gibt es Inspiration, Farben, Geschichten und Raum für ganz persönliche Ausdrucksformen.
Am 9. Juli geht es in Köln bei Klemmerrot weiter. Von 19 bis 21 Uhr findet der Gesprächskreis für Trauerende Stadt geleitet von Trauerbegleiter Manuel Schweichler. Am 10. Juli von 10 bis 13 Uhr öffnet David Rot erneut die Türen unseres Bestattungshauses in Bergisch-Klatbach für einen Vortrag mit Führung der Trauer einer Heimat geben. Eine Einladung, die Räume kennenzulernen, die in ganz Europa als Beispielhaft für einen neuen Umgang mit Abschiede Unterinnerung gelten. Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Telefonnummer und Mailadresse finden Sie unter www.pütz-rot.de Und jetzt geht's los!
Herr Banks hat einen guten Freund auf dem letzten Weg begleitet oder hast es besser zu sagen beigestanden? Ich bin gespannt, wie die Antwort ausfällt. Willkommen zurück, Erika. Vielen Dank, ich freue mich sehr, hier zu sein. Erika war die Beerdigung von Arndt, die letzte auf der du warst oder gab es noch eine danach? Weil wir fragen ja immer nach der letzten Beerdigung, ob der die Leute waren, mit denen wir hier reden. Also tatsächlich war ich nicht auf die Beerdigung von Arndt, das war, ich sag mal, ein bisschen kompliziert. Ich habe meine eigene Abschied genommen mit Arndt.
Aber das war der letzte Mensch, der gestorben ist, den ich kenne. Hast du denn etwas gehört von der Beerdigung oder wie ist der Abschied von Arndt in Erinnerung geblieben? Ich habe mein eigener Abschied tatsächlich in Arndts Wohnung gemacht, als er gestorben ist mit ihm und danach bin ich ein paar Tage später hin und bin einfach durch die Wohnung und habe eine ganz intensive paar Stunden mir genommen und bin wirklich durch jeden Raum gegangen und habe Arndt gespürt. Wir möchten mit dir über Arndt Rosenthal sprechen und darüber, wie er gestorben ist.
Du hast darüber einen langen Text bei Facebook veröffentlicht, aber eins nach dem anderen. Du schreibst da, dass er die Bühne verlassen hat unter Applaus. Erzähl uns erstmal, wer war Arndt? Arndt war, ich sage ist, weil der wird für mich so bleiben, ein ganz, ganz toller Mensch. Den habe ich in 2017 kennengelernt und wir haben geheiratet in 2018. Der ist Noroshi Rock gewesen, unter ganz vielen anderen Tonn Sachen, die er gemacht hat, die sein Leben auszeichnen. Und vor allem ist er einfach ein, ja, also das hört sich, es wird so oft gebraucht, diese ganz besondere Mensch.
Aber Arndt war wirklich einzigartig, der hat eine ganz eigene Art. Also der wirkte nach außen manchmal, glaube ich, ziemlich schroff oder ernst. Dabei war er eigentlich ganz verschmitzend und ein sehr, sehr lustiger Typ und genau, unternehmungslustig und mutig. Was ihn, glaube ich, auch ganz gut charakterisiert und auch euer Verhältnis, eure Beziehung ganz gut charakterisiert, ist, dass er auch während er operiert hat, du hast gesagt, er war Noroshi Rock, wenn du angerufen hast, der die Operation unterbrochen hat und ans Telefon gegangen ist. Ja, ja, also ein Wort, was Arndt wirklich ganz, also was ganz oben ist bei der Beschreibung von Arndt, Arndt ist zuverlässig, also Arndt war wirklich, das war für, ich stand für ihn ganz groß.
Der war immer, immer für die Menschen da, die er schätzte. Ja, und auch für seine Patienten einfach so, also wenn er was gesagt hat, dann war das so. Weil es klang grad so gut für dich, würde ich sagen, dass er sofort ans Telefon gegangen ist, der Patient auf dem Operation sich, na gut, der war wahrscheinlich in der Tose und hat es nicht mitgegeben. Die Sprecher haben es ans Ohr gehalten, ne? Du hast Arndt bis zum letzten Atemzug begleitet oder würdest du sagen, dass beigestanden besser passt? Wie war das ganz konkret? Arndt hat Sterbehilfe von der IDGHS in Anspruch genommen.
Beschreib mal bitte, wie das abgelaufen ist vom Moment der Entscheidung bis zusammen tut. Also man muss sagen, wir haben zu unserer Ehezeiten schon darüber gesprochen, dass wenn es klar ist, dass irgendwas ist, wo wir wissen, wir werden es nicht überleben, wir wissen, dass es terminal ist, dann wurden wir das machen. Und tatsächlich ist es bei Arndt dann so gekommen, also das war dann nach unserer Trennung, hat er festgestellt, dass er eine neurodegenerative Krankheit hat. Und der Verlauf war aber nicht klar. Also das war jetzt kein Parkinson oder so, was ähnlich ist, aber man konnte nicht wissen, wie der Verlauf ist.
Das heißt auch, wie lange das geht, was er, wie lange noch machen kann, solche Sachen. Also war das sehr schwierig, irgendeine Entscheidung zu treffen oder irgendein Weg anzutreten. Allerdings war das von Anfang an klar, das ist seine Möglichkeit bzw. das wollte er tun. Und es war ihm selber nicht klar, bis man war denn, dass der hat tatsächlich ein Artikel in der Zeitung gelesen über die IDGHS. Und daraufhin hat er sich beschlossen, okay, ich traite bei als Mitglied. Und man mussten ein halbes Jahr vorher Mitglied sein, bevor man die Dienste, sage ich mal, in Anspruch nehmen darf.
Und ab dem Zeitpunkt, wo er wusste, das kann legal passieren, also das kann legal vonstatten gehen. Und er hat einen Ausweg, ging ihm viel, viel besser, einfach mental, weil er wusste, das ist keine Option für ihn, dass er in Pflegefall wird. Und darauf hätt es hinaus gelaufen. Das war für so eine lebensbejahende aktiver Mensch einfach keine Option. Auch dass er seine mitten Menschen mit seiner Pflegebedürftigkeit belastet. Das war auch für ihn keine Option. Und somit war diese Möglichkeit wirklich eine mentale Erlösung. Man muss es wirklich so sagen.
Ja, dann hat es aber noch eine Weile zum Glück, sage ich mal, gedauert. Bis erst so weit war, dass er sagt, so, jetzt hole ich die Jungs. Zwei Fragen, Erika. Die erste Frage, ihr wart damals schon nicht mehr verheiratet oder bzw. nicht mehr zusammen und trotzdem hast du dich verantwortlich gefühlt. Warum? Weil Arnd eben so ein besonderer Mensch ist. Und er, wir haben es geschafft, trotz der Training wirklich sehr, sehr nah zu bleiben. Also wir sind dann einfach, ja, wahnsinnig gute. Das hört sich komisch an, weil jeder weiß, wer eine Ehe oder eine lange intime Beziehung mit jemandem hat, das geht ja nicht weg, nachdem man sich trennt.
Man kennt diesen Mensch trotzdem, wie man diesen Mensch kennt, über die Jahre und die Nähe. Und das bleibt ja alles, nur weil man nicht mehr ein Paar ist, heißt es nicht, dass es verschwunden ist. Und wir haben es tatsächlich geschafft, unsere Beziehung auf dieser anderen Ebene zu leben. Und das spricht auch wieder für Arnd. Für uns beide muss ich wirklich sagen, es gehören natürlich zwei dazu, dass man das so macht. Und das war, ich behaupte mal, ich weiß das schon, für Arnd eine Riesenstütze, dass er mich dabei hat, einfach als Unterstützung.
Wie war die Zeit, nachdem klar war, am 11. Februar kommt jemand vorbei und hilft Arnd beim Sterben. Kommt die Jungs vorbei, hast du ja gerade so gesagt? Ja, Arnd hat immer gesagt, ich rufe dann die Jungs. Das war eigentlich, also die, ich sag mal, die schlimmste Zeit war die Zeit, bevor er die Jungs gerufen hat, wo man nicht wusste, wann, wann soll ich das tun, wann soll er das tun? Weil aus meiner Sicht, ich bin erst mal über ein Jahr jede Woche vorbeigegangen, mindestens einmal. Und dann wurden die Abständen immer, immer kurzer, so dass ich dann alle zwei Dreitagen vorbeigegangen bin.
Und zum Schluss bin ich jeden Tag einfach kurz vorbeigegangen, um zu gucken, dass alles okay ist. Er hat es nicht so richtig gemerkt, beziehungsweise schon. Aber ich sah seine Situation anders als er, das sah natürlich. Gerade als ich einmal in der Woche vorbeigegangen bin, habe ich immer, das ging so schleichend. Und irgendwann dann gegen, also Anfang 25, habe ich für mich festgestellt, Boah, das kann ich nicht mehr verantworten, irgendwie, dass er in seiner Wohnung ist alleine. Und da ging es mir schlecht, weil ich wusste nicht, was machen wir jetzt.
Und man kann auch schlecht sagen, hey, Arndt, denkst du auch nicht auch, dass es jetzt Zeit wird. Aber eben die Optionen waren keine, auf jeden Fall, außer die Jungs zu rufen. Also ich sage mal, zum Glück ist dann etwas vorgefallen, so dass er selber, also im Prinzip, er viel aus dem Bett nachts und konnte erst mal nicht richtig wieder aufstehen. Und das hat ihm selber so ein Strich drunter gemacht, wo er gesagt hat, so, das geht jetzt nicht mehr. Und dann hat er die Jungs gerufen und die schlimmste Zeit war dann die Zeit, bis die zu uns, sage ich mal, gekommen sind und uns den ganzen Bärdegang erklären konnten.
Und dann war wirklich auch wie, ja, das war eine Erleichterung, weil wir wussten, wie das dann vonstatten geht und hatten Termin gesetzt und diese Zeit dann von diesem ersten Termin zum 11. Februar, die war eigentlich recht, ja, also schön ist immer so ein Wort, was eigentlich nicht passt, aber die war entspannter. Weil wir wussten, wir haben Termin, dann passiert das und es ist nicht diese endlose Warten und sich fragen, ob das jetzt die richtige Zeit ist und so weiter. Es war Klarheit. Du sprichst von einer Eulogie vor dem Tod, Eulogie heißt Weyeräde.
Du hast diese Räde im Vorher noch gegeben oder vorlesen können. Warum war dir das wichtig? Also insbesondere verahnt, weil wie gesagt, es ist ein sehr logisch denkender Mensch gewesen, also manche behaupten, der wär unemotional, ist er aber nicht. Und das ist einfach ein Mensch, der hält nicht sehr viel auf große emotionalen Ausbrüchen. Und trotzdem empfinde der tiefe Emotionen natürlich wie jeder Mensch. Und ich fand es ganz, ganz wichtig, dass ich ihn, dass nicht nur er wusste, er wusste natürlich von unserer Verbindung und so weiter. Also das wurde nie in Frage gestellt, wie ich zu ihm stehe und wie er zu mir steht.
Aber ich fand das einfach ganz, ganz wichtig, das nach außen zu tragen. Am allermeisten ging es ihm gegenüber, dass er das wirklich schwarz-weiß lesen kann und hören kann. David, ich finde es manchmal ein bisschen schade, gerade wenn wir auf Beerdigungen sind, wo tolle Reden gehalten werden, dass die, die verstorben sind, sie nicht mehr hören können. Das wäre doch mal eine Idee, dass man irgendwie die Leute darauf aufmerksam macht, dass sie dann dort als Abschied erzählen, dass sie das vielleicht schon ein bisschen vorher mal direkt, so wie die Erika das gemacht hat, dem, der dann gestorben ist, irgendwie zukommen lassen, mitteilen, erzählen, sagen.
Es hängt natürlich viel mit der Situation zusammen, dass viele Menschen das eigentlich gar nicht erwarten, dass das so auf sie zukommt und dass man das üblicherweise ja gar nicht planen kann. Wann ist der Zeitpunkt, dass jemand sterben wird? Das ist natürlich auch etwas Besondere gerade an dieser Situation, wenn ich so etwas mitbekomme, wie man die Zeit nutzt, bis man weiß, jetzt wird dieser Termin sein, das kommt auf uns zu. Und auch da merkt man natürlich, wie kostbar oder wie rapider auch diese Zeit vorangeht und was man vielleicht bis dahin alles nochmal Schönes machen möchte, was man sich sagen mag und das ist ja eigentlich gerade eine dieser Erfahrungen, wenn jemand stirbt, dass ich merke, was hätte ich gerne noch darüber hinaus gemacht, gesagt.
Das spür ich ja eigentlich auch in diesem Gespräch, dass man jetzt eigentlich gerade den ganz großen Wunsch hätte, dass er noch da wäre, dass man mit ihm darüber sprechen könnte. Oder auch, sage ich jetzt mal aus seiner Perspektive, dass hört, wie er das empfindet. Was hat es mit dir gemacht Erika und mit ihm? Irgendwie so miteinander umgegangen zu sein, also mit dieser Rede aufhinden. Also wie du sagtest, David, das war eine besondere Gelegenheit und das ist wirklich das wichtige Wort dafür, weil wir wussten, dass ansteigend hier zu Ende geht.
Konnten wir auch die Sachen sagen, die wir fühlen und empfinden, die uns wichtig waren, das empfand ich als großes Geschenk, muss ich wirklich sagen, dass ich die Gelegenheit hatte. Auch vom Verhalten. Also das, für mich Klaus hat das viel ausgemacht, dass zum Beispiel ich konnte mich um ihn sorgen ein bisschen, weil einfach immer so ein Powerhouse, der war ein Mannesmann, der hat immer alles alleine gemacht und so und so, und so ein bisschen Lohn zum Cowboy. Und zum Schluss habe ich ihn aber auf eine ganz, ja, ganz andere Seite erlebt. Er war viel weicher, er hatte auch Emotionen zugelassen.
Er hat sich selber natürlich mit seinem eigenen Tod auseinander setzen müssen und können. Das war auch, fand ich, eine große Gelegenheit einfach, weil eben wie David sagt, oft passiert es nicht, man weiß nicht, wann man stirbt oder hat man, hat die Gelegenheit einfach nicht. Und ich konnte ihn auch umsorgen, im Sinne von, ich bin halt jeden Tag hin und habe ihn mühsig gemacht und also diese ganz bananen Sachen, die jeder Mensch braucht, die er für nie angenommen hätte, hat er angenommen. Und ich fand das ein sehr, sehr schöner Austausch, einfach zwischen zwei Menschen, die einander kennen, in so eine intime Situation.
Er ist ja nun noch sehr jung gewesen. Auf der einen Seite, auf der anderen Seite Mediziner wirklich in einem Spitzenbereich, wo es vielleicht auch wirklich darum geht, dass man wirklich nüchtern genau das macht, weil man mit jedem kleinen Fehler riesige Schäden anrichten kann. Und ich erlebe das ja eigentlich auch immer, dass Mediziner generell den Tod als Versagen ansehen. Also das ist ja vielleicht auch so ein bisschen im Krankenhaus das Problem, warum man vielleicht nicht palliativ oder hospizlich jemanden begleitet, sondern versucht noch etwas zu machen, um die Situation irgendwie relevant signifikant zu verändern.
Wie hat er für sich den Tod, sage ich jetzt mal, da gesehen oder konnte er das annehmen, dass das halt geschehen wird und dass er sich damit versöhnt? Definitiv. Und das war auch wieder ein Charakterzug von Arndt. Und ich glaube, ich meine, es gibt natürlich Mediziner-Ärzte wie auch immer ganz verschiedene Arten und Aufgaben. Arndt war Neurochirurg, das heißt Chirurg. Und das war der perfekte Beruf für ihn, weil ein Chirurg muss in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen und das schnell. Und es geht nicht, wenn man jemand mit einem offenen Hirn auf dem OP-Tisch hat, dann kann man sich nicht zurücksetzen und sagen, jetzt überlegen wir, was wir hier machen.
Es muss was gemacht werden. Und genau so hat er diese Entscheidung getroffen für seinen eigenen Tod. Er hat alle Möglichkeiten erwähnt. Und es gab ja eigentlich nur eine. Wie gesagt, außer Pflegefall werden, kam nicht in Frage. Und zumal er Mediziner selber auch in diesem Bereich wusste einfach ganz genau, was seine Möglichkeiten so sind. Und so mit konnte er in Sinnes seinen eigenen Charakter und wie er sich selber auch so gern gesehen hat. Er hat sich wirklich selber auch, er war glaube ich ganz stolz darauf, dass er so war, dass er so entscheidungsfreudig war und dezidiert.
Und das war wie die Faust aufs Auge, dass er dann diese letzte Entscheidung für sich genau so dezidiert treffen konnte. Er ist auch ein bisschen, ich sag mal, heftig. Dazu stand er auch. Der war ein Typ, der hat Skydiving gemacht, der hat Ironmans gemacht. Der neigte immer zu hoher Herausforderungen. Und somit konnte er wirklich diese letzte Entscheidung, die er treffen konnte, genau so treffen. Dezidiert, klar, so machen wir das. Kannst du uns bitte erzählen, wie das konkret abläuft? Wer kommt da vorbei und was passiert, bis dann der Tod eingetreten ist?
Ich bin zu ahnt um neun Uhr morgens. Der war für seine Verhältnisse nervös. Und das sind auch, also ich sag mal, das sind immer die menschliche Bananen Sachen, die mir im Kopf bleiben. Zum Beispiel, ich fand es so rührend, es ist auch so typisch ahnt. Ich habe den Spruch, das ist so ahnt, weil es gibt so Sachen, die einfach nur er macht oder die typisch für ihn sind. Der hat dann extra ein, hat dann auch das gesagt, ich habe extra ein kurzermliches Hemd angezogen, damit man die Kanüle gut setzen kann. Also so praktischen Sachen auch, wo ich denke, oh mein Gott, also ich hätte jetzt nicht dran gedacht.
Aber ja, natürlich, dann kam der Notar erstmal, den hatten wir ja bei dem ersten Termin schon kennengelernt. Dann kam der Arzt, ich hatte ein kleines Buffet, aber das ist auch immer die Frage. Ich meine, es muss ja praktisch irgendwo irgendwie ablaufen. Und da habe ich mich auch die Frage gestellt, ja, was mache ich? Ich will jetzt nicht nur irgendwie doof umumstehen, hat er dann Hunger, will er sein letzter Mahlzeit, wie auch immer. Also das sind alle Fragen, die man sich stellt. Und in Ernstfall war das alles wirklich sehr, sehr ruhig im kleinen Kreis.
Der hat auch ganz klar davor gesagt, er möchte diesen Termin eigentlich niemanden sagen. Also es hat wirklich nur, wenn ein Handvoll Menschen gewusst, dass es dann passiert. Und dann, ja, der Wort nix erschien, bisschen Schokolade, Blutzucker. Und dann, ja, und dann irgendwann hat der Arzt, und das fand ich auch ganz seltsam, einfach das Bild, das ist so surreal. Der Arzt geht tatsächlich in die Küche und mischt dann mit den vielen Gläser diese Infusion. Und ich war eigentlich die ganze Zeit bei Arnt, bin nur kurz in die Küche, um Kaffee zu holen, für den Notar wie auch immer.
Und dann hat man dieses Bild, wie der Arzt diese Todestrunk da zusammen mischt. Also das fand ich schon einfach ja komisch, aber natürlich gehört es dazu, geht nicht ohne. Und dann haben wir uns hingesetzt, ich bin bei Arnt auf der Sofa neben ihnen. Und dann haben wir die Kanüle gesetzt und gefragt nochmal. Und die haben wirklich alles aufgenommen, erklärt, fotokolliert. Und dann hat Arnt, man muss ja selber den Knopf quasi drucken, hat er das gedruckt. Und ich habe seine Arme gehalten und der war innerhalb ein paar Sekunden, fünf, sechs, sieben Sekunden war er dann weg.
Und dann war das aber auch ganz schön, ich habe selber noch nie Tod erlebt. Also ich habe, ich glaube, noch nie einen toten Menschen gesehen und wusste auch nicht, was das mit mir macht. Das kann man vorher nicht wissen. Und dann auch noch so nah, also so ein Mensch, der so nah ist für mich und auch noch so wirklich körperlich nah an einem toten Menschen. Und ich war mir wirklich nicht sicher, wie ich reagiere. Es war aber Arnt ganz, ganz wichtig, dass ich stark bleibe. Das hat er vorher auch gesagt. Er möchte nicht, dass ich irgendwie da emotional zusammenbreche, weil das kann er nicht gebrauchen.
Und wenn er musste sich selbst natürlich zusammenfassen. Und ich wusste aber, das schaffe ich. Und ich habe es geschafft und ich glaube auch, weil das alles so gut und intensiv abgesprochen wurde. Und weil ich, wir beide, wir alles so überzeugt waren, dass das genau der richtige Schritt ist. Das war ein ganz sanfter Übergang. Und es war sehr, sehr schön für mich, unerwartete Weise, dass ich erstmal ein bisschen mit Arnt, nachdem er gestorben ist, sitzen konnte und einfach bei ihm sein und sonst niemanden. Und das war wirklich, das war wirklich wichtig und schön.
Die Leute, die da waren, also der Arzt ist ein Arzt dabei und der Notar hast du gesagt, ist noch jemand dabei? Nein, es können einander dabei sein. Aber jetzt bei Arnt war ich da und der Arzt und der Notar. Und das ist der Arzt, der nicht nur eine Sache dauert ist, bis die dann die Situation verlassen. Also der Arzt mischt nicht nur die Dinge zusammen, die es braucht, um zu sterben, sondern er stellt dann wahrscheinlich auch den Tod fest. Genau, der stellt dann Todeszeitpunkt fest, ganz genau. Und in dem Moment wird das dann bekannt gegeben. Also die müssen im Rahmen der Tätigkeit, die DGHS, müssen die dann die CRIPO verschalten geben.
Und dann geht die Sache los, dann kam der Coronar, also die CRIPO. Aber das hat ein bisschen gedauert und da muss ich sagen, fand ich das auch sehr schön. Also der Arzt ist gleich aus dem Zimmer und der Notar war noch ein bisschen bei mir, sag ich mal, und bei Arnt. Und dann habe ich auch ganz, ich habe den Notar auch gesagt, also ich bin auch gerne hier alleine mit Arnt. Und ja, dann haben die beiden im Wohnzimmer gewartet und ich saß mit Arnt eben auf der Couch. Und dann, ja, also das hat schon eine Stunde gedauert, bis die CRIPO kam. Aber ich habe die paar Leute angerufen, wo Arnt mir gebeten hatte, anzurufen, hatten ein kurzes Gespräch mit zwei, drei Leuten.
Und ich saß eben bei Arnt. Und deswegen habe ich gesagt, die Beerdigung war für mich nicht wichtig. Ich habe mich von Arnt wirklich ganz persönlich verabschiedet und habe das auch gar nicht mehr gebraucht. Wenn man so einen Moment erlebt und ich würde es jetzt mal vergleichen, das ist ein Vergleich, der hinkt, vielleicht auch ein bisschen schief ist, aber er zeigt ganz gut doch, worauf ich hinaus will. Wenn das, was du geschildert hast, jetzt ein Filmwerbe, also so eine innige Beziehung zu einem Menschen und an die Entscheidung zu fällen, dann kann auch der Tod eines Menschen, kann auch eine Art von Happy End sein, weil der Wunsch wird erfüllt, der Letzte, das Leiden ist zu Ende.
Und normalerweise in Hollywood kommt dann da eine emotionale Musik und dann kommt der Abspann und wahrscheinlich geht irgendwo die Sonne noch auf oder unter. Und damit ist das zu Ende und man bleibt jetzt seinen Gefühlen alleine als Zuschauer oder auch als jemand, der das jetzt gehört hat, wie du das erzählt hast. Was passiert, wenn das alles vorbei ist? Das heißt, wenn auch du dann die Wohnung verlassen hast. Wie geht das Leben weiter nach so einer Situation? Also du beschreibst es sehr gut. So ein bisschen dieses innige, dieses vielleicht mal wegen Hollywood.
Ich persönlich sehe das anders. Ich spüre ja auch wenn Arnt Tod ist und nicht mehr hier bei uns. Ich spüre ihn ja genauso, wie er so gelebt hat und auch die ganzen verschiedenen Phasen, wie ich Arnt erlebt habe. Das gehört alles zu diesem Menschen und was ich spüre ist Arnt und seine Energie. Und heute noch, jetzt noch, es gibt so viele, ist so oft am Tag oder so Zeiten, wo ich meine, das ist recht frisch, aber trotzdem, wo ich das Gefühl habe, da ist er. Ich spüre einfach seine Energie, weil irgendwas passiert und ich weiß, wie er da darauf reagieren hätte oder reagieren wurde.
Und dann weiß ich, ja, da ist er. Und von daher ist er bei mir, ist bei mir und er wird auch bei mir bleiben. Und ich habe da keine Trauer. Also natürlich habe ich Trauer, ich habe auch geweinte. Also so ist es nicht, das ist nicht alles nur so und es ist wirklich auch sehr tragisch einfach. Aber mein Grundgefühl ist durch und durch positiv, weil ich weiß, dass Geschehen ist, was geschehen müsste. Er konnte es für sich entscheiden. Ich konnte ihn unterstützen. Ich dürfte ihn auch unterstützen. Und ich mein, besser geht es nicht. Erika, du schreibst über drei Dinge, die du von Arnt gelernt hast.
Was sind diese drei Dinge? Trifft eine Entscheidung, das was zu Arnt gehörte auch Trifft eine Entscheidung und zieht die durch. Arnt war ein extrem grosszügiger Mensch und das ist, und das bei allem. Also bei, bei auch in seinem Beruf, in Geschenke und so. Aber das ging nicht, das ging nie um Geld oder das ist nur, wenn er eine Idee hatte und die passte, dann konnte es kosten, was es wollte. Das war dann so und wenn er keine Idee hatte, dann gab es auch nichts. Aber der war, der, der war einfach ein grosszügiger Mensch und das hat auch bei, bei menschlichen Auseinandersetzungen getroffen.
Im Sinne von Verzeihung oder einfach sein lassen oder wie auch immer. Über die dritte Sache haben wir schon gesprochen, sei erreichbar. Ja, genau. Immer Schlüssel, immer Schlüssel und Handy mitbringen. Das war ja sein Ding. Hast du dein Schlüssel und Handy? Ja, ja. Und der Dreier eine große Bedeutung hat drei Dinge, die er hoffentlich mit auf seinen Weg genommen hat? Das, was mir auf Anhieb einfällt ist, es ist schön. Emotionen, Emotionen sind nicht was Schlechtes. So, ich glaube, der hat, der hat zu seinen starken Zeiten eher gedacht, Emotionen zu zeigen ist schwächer.
Und in dem letzten, ja, in dem letzten Jahr, bevor sein Tod, hat er, also ich habe ihn zumindest so erlebt, dass, dass Emotionen ihn manchmal überkram, dass er, dass er gar nicht anders konnte, weil er vor diese wahnsinnig schwierige Situation gestellt wurde. Und es ist natürlich mit Emotionen verbunden. Und ich glaube, der, ich sage mal, der alte Arnt hätte das alles gerne unterdrückt und wäre mit Eisen und Mine durch die Sache gegangen. Und der Arnt, der tatsächlich durch die Situation gehen müsste, ist überfallen worden. Manchmal, manchmal, nicht oft, aber von dieser Emotion, die mit dem eigenen Tod verbunden sind.
Und die hat er zugelassen. Und das fand ich großartig. Also der hat wirklich da auch was fürs Leben gelernt zum Schluss. Du machst mit bei unserer Kofferaktion. Wir machen ja diese Kofferidee, wo wir schon mal vor vielen Jahren, 100 Leuten in Deutschland einen Koffer geschickt haben, mit der Bitte, den zu packen für die letzte Reise. Das heißt, Entscheidungen zu treffen, was im Leben wichtig für sie sein wird. Und du machst damit schon drüber nachgedacht, was du da reinpacken willst? Habe ich, ja. Und verreht es uns? Oder soll es die Überraschung werden, wenn wir den Koffer aufmachen?
Ich sage dir nur, wie ich das angehe. Erst habe ich gedacht, ah ja, ich nehme nichts mit, ausgerechnet durch meine Erfahrungen mit Arndt. Man braucht ja natürlich gar nichts, wenn man tot ist. Aber dann habe ich gedacht, nee, Quatsch, das ist total langweilig jetzt für diese Sache. Und es gibt ja diesen Tonnen Koffer. Und vor allem, man weiß ja nicht, was danach passiert. Und da man überhaupt nicht weiß, gehe ich einfach von dem, was ich weiß aus. Und was ich weiß, ist, was ich in diesem Leben unter diesen Umständen mitpacken wurde. Also mache ich das so.
Nicht, was ich schätze passiert und was ich brauchen werde, sondern was ich jetzt brauche. Also was muss ich in diesem Leben brauchen? Auf jeden Fall ist Lippenstift dabei. Ja, sehr schön. Also wir sind sehr gespannt. David, wie läuft die Kofferaktion im Moment? Also ich habe bisher von den, ich glaube, ich habe 20 Leute angesprochen und ich glaube, zwei Absagen bekommen. Ansonsten sind die Leute sehr interessiert, die wir ansprechen, erst mal ein bisschen irritiert sein, bis sie die Idee verstanden haben. Aber dann kommen doch die Zusagen. Wie läuft es bei dir?
Auch viele, die wir natürlich auch gerade kennen, weil sie sich in dem Bereich engagieren, die sind da Feuer und Flamme und freuen sich richtig auf das Packen. Letztlich ist ja die Frage, was sind die Erkenntnisse aus meinem Leben? Was ist mir so wichtig, dass ich das gerne vielleicht an einen anderen Ort mitbringen würde? Und wir sprechen ja heute auch viel darüber, dass es um fortgesetzte Beziehungen geht, so wie wir das von der Erika eigentlich, glaube ich, gerade auch gehört haben, dass wir nicht einfach weg sind, dass wir nicht loslassen müssen und dass es das war, sondern dass wir lernen, jemanden mitzunehmen und mit dieser Erinnerung umzugehen.
Und das erinnert mich zwangsläufig an eine ältere Nonne, die im Maternushaus in Köln bei einem Workshop teilgenommen hat, wo wir gesprochen haben, wir packen unseren letzten Koffer. Und die fingen sehr strikt an, dass sie sagte, also, Firlefans, da gehört keine Schokolade in so ein Koffer rein. Weil sie sagte, wenn es etwas genug gibt im Himmel, dann wird das Schokolade sein. Das war ihr Wunsch und ihre große Hoffnung, wenn sie da mal hinkommt. Und das zeigt halt einfach die Bandbreite irgendwo von den tiefen, dunklen Gedanken, die uns Angst machen bis zu dem hellen, fröhlichen, wo wir zumindest hoffen dürfen, wie das sein wird.
Und alles das kann man in so ein Koffer reinpacken. Also ich habe schon entschieden, was ich reinpacken werde, weil wir werden diesmal auch mitmachen. Und zwar werde ich an den Deckel eine WLAN-Box schrauben lassen. Dieser Kontakt, das ist irgendwie so in Kontakt zu bleiben. Das wäre so ein Wunsch. Absolut. Ja, Erika, nachdem du jetzt diese Dinge erlebt hast, hast du die Entscheidung schon gefällt, wenn du jetzt erkranken würdest, den gleichen Weg zu gehen? Oder sagst du, ich habe das alles erlebt und ich entscheide das jetzt nicht, sondern es passiert, wie es passieren soll.
Und wenn ich in Pflegefall werde, dann werde ich in Pflegefall. Ja, wie Anfangs gesagt, also das steht für mich schon klar, dass ich diese Dienstinanspruch nehmen würde. Weil ich eben, wenn es klar ist, dass ich sterbe, und es ist schon dahin, ziehe ich das, das möchte ich auf keinen Fall. Allerdings habe ich auch wirklich durch Ahnt und meine Erfahrung mit ihm in seiner letzte Zeit hier gesehen. Es kommt schon anders, als man denkt. Also ich hätte teilweise nicht erwartet, dass er auf Sachen reagiert oder so war, wie er war. Er hat sich verändert auch durch diese Erfahrung.
Und ich sage mal, hätte man mich vor zwei Jahren gefragt, wie er das Handhaben wurde, hätte ich gesagt, der wurde, nachdem er seine Diagnose bekommen hat und wusste, das wird nichts mehr mit ihm, hätte das ganz schnell gemacht. Und schlussendlich war er, also das hat gedauert, also das war bestimmt fast zwei Jahren von der Zeit, wo er wusste, das wird so sein bis zum Tod. Und ich hätte vorher nicht gedacht, dass er so lange noch das mitmachen wurde. Und von daher ist mir auch klar geworden, das weißt du erst, wenn du selber in der Situation bist.
Das ist wie Kinderkriegen. Jeder kann sagen, das wird so sein oder vermuten oder so, aber erst wenn du ein Kind hast, weißt du, wie das ist. Es gibt einfach Sachen im Leben, die muss man selber erleben. Und dann ist manchmal die eigene Reaktion anders, als man denkt. Aber ich finde auf jeden Fall auch wie Ahnt und wie ich denke, viele, viele anderen, die Option, also die Zeitpunkt selber zu bestimmen, das ist ein großes Geschenk. Also es kann ja vieles passieren, sobald dieser Kontakt zustande kommt. Ich habe das gerade auch wieder frisch von denen erfahren, dass die sagen, dass im Schnitt ungefähr 70 Prozent der Menschen, die sie anfragen, später vielleicht doch entdecken, dass sie eine Lebensperspektive haben.
Dass es auch, sage ich jetzt mal, aktive Suizidprävention ist, das zu machen, wenn man sich damit befasst. Und Menschen natürlich vor viel schrecklicheren Schicksalen bewahrt. Wenn man jetzt selber versucht, da etwas dran zu tun, ohne Hilfe. Und ein Weg geht, der vielleicht einfach dramatisch daneben geht. Wenn man selber versucht, was mit einem Kissen, Messer oder selbst Medikation zu machen. Ja, und es war auch bei Ahnt der Fall, der ist ja Arzt und weiß, wie es ist tatsächlich sehr schwierig, teilweise sich selber umzubringen. Also das Allerschlimmste für ihn wäre gewesen, dass es ihm nicht gelingt.
Und dass seine Menschen, die er lebt, dann sich mit ihm in diesem Zustand auseinandersetzen müssen. Und das sprach wieder für seine Verantwortungübernahme. Also der wollte die Verantwortung nicht übernehmen, dass es nicht geringt. Erika, wenn du deine Eulogie selber schreiben wurdest, was würde da drin stehen? Nicht sehr viel. Ich glaube, ich würde mich freuen, wenn in meiner Eulogie einfach stehen wurde, sie hat gelebt. Liebe Erika, danke für deinen Vertrauen und dafür, dass du diese Geschichte mit uns geteilt hast. Vielen Dank, dass ich mit euch sprechen dürfte.
Infos zur DGHS findet ihr wie immer in den Show-Notes. Und da steht heute auch die Eulogie für Ahnt Rosenthal. Das war's für heute. Schön, dass wir am Leben bleiben und bis bald.