Episode 16 ∙ 27.01.2025 ∙ 31 Min
Warum lohnt sich ein Besuch auf dem Friedhof?
Mit David Roth, Klaus Reichert, Beatrice Teichmann und Natalie Reit
Warum lohnt sich ein Besuch auf dem Friedhof? Die Gärten der Bestattung, der Friedhof von Pütz-Roth, war der erste privat getragene Friedhof Deutschlands. Über die Frage, wie sich Friedhöfe seitdem verändert haben, spricht David Roth mit Beatrice Teichmann und Natalie Reit von den evangelischen Friedhöfen Dresdens, die mit 58 Anlagen eine der reichsten Friedhofskulturen Deutschlands verwalten.
Sie erzählen von Genussführungen, bei denen man auf dem Friedhof Wein trinkt und Schokolade probiert, von einem Waldkindergarten mitten auf dem Friedhofsgelände, und Teichmann erzählt, wie sie durch ihre berufliche Erfahrung die Trauerfeier für ihre eigene Großmutter mitgestalten konnte – vom eigenen Blumenschmuck bis zu Briefen, die die Enkelkinder mit in den Sarg legten.
Ein erster Eindruck aus der Aufnahme: „Wann waren Sie zum letzten Mal auf einer Beerdigung?" – „Was mir vor allen Dingen im Kopf geblieben ist: Sie haben eine Präsentation aus Bildern und kurzen Videoclips gemacht. Und das letzte Bild, das man sehen konnte, war, wie der Vater herzlich gelacht hat."

Über Beatrice Teichmann und Natalie Reit
Beatrice Teichmann und Natalie Reit sind zu Gast. Sie leiten beziehungsweise gestalten die Öffentlichkeitsarbeit der evangelischen Friedhöfe in Dresden, die mit 58 Anlagen eine der reichsten Friedhofskulturen Deutschlands bilden. Sie erzählen von Genussführungen, bei denen man auf dem Friedhof Wein trinkt und Schokolade probiert, von einem Waldkindergarten mitten auf dem Gelände, und davon, wie sie mit Führungen und Projekten versuchen, Menschen schon lange vor dem eigenen Trauerfall für ihre Friedhöfe zu begeistern.
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Hallo zu Talk about Tod, wir freuen uns, dass du lebst und uns zuhörst. Mein Name ist Klaus Reichert. Und ich bin David Rot. Hallo zu einer neuen Folge unseres Podcasts. Zum Bestattungshaus Pütz Rot in Bergisch Gladbach gehört ein eigener Friedhof, die Gärten der Bestattung. Es war der erste Friedhof in Deutschland in privater Trägerschaft. Die meisten Friedhöfe sind städtische oder kirchliche Einrichtungen. David, warum haben wir damals die Entscheidung gefällt, einen eigenen Friedhof zu eröffnen? Ja, einmal ergab sich in einer Änderung des Nordrhein-Westfälischen Bestattungsrechts die Möglichkeit, das Dritte einen Friedhof eröffnen können.
Und wir hatten das große Glück, wie mein Vater mit diesem Gedanken auf die Stadtberglich Gladbach zuging, dass sie sich auf dieses Wagner eingelassen haben. Und ähnlich wie wir das als Bestatter tun, wollten wir eigentlich auch an diesem Aspekt der Bestattung, dem Friedhof, was man da machen kann, einfach eine ganze Menge ausprobieren und das zu einem Ort machen, wo Menschen sich willkommen fühlen, wo es eine große Aufenthaltsqualität gibt. Schlecht, wo Menschen einfach gerne sind. Und ich glaube, das hat sich einfach sehr schön entwickelt. Und wir haben ja schon in ganz vielen Folgen erzählt, was wir dort erlebt haben.
Menschen, die dort grillen, die sich mit einem Badehandtuch an ein Grab legen und den Stein in den Arm nehmen, die einfach wünschen uns Äußern, die wir eigentlich in jedem Fall bisher erfüllen konnten. Ohne, dass das ein komischer Ort wurde, sondern einfach jemand, wo Kinder spielen, Menschen mit Hunden spazieren gehen, Angehörige immer wieder gerne hingehen und Zeit verbringen. Das ist ganz schön, wie es ist. Nun hat sich seitdem auch auf öffentlichen Friedhöfen vieles getan und darüber wollen wir heute reden mit Beatrice Teichmann, Dienststellenleiterin der Verwaltung des Elias Trinitatis und Johannes Friedhofes Dresden und Natalie Reit, zuständig für Projektarbeit für die evangelischen Friedhöfe Dresdens.
Hallo und herzlich willkommen. Schönen guten Tag. Hallo, vielen Dank, dass wir eingeladen wurden. Wir fangen wie immer an mit der Frage, wann waren Sie zum letzten Mal auf einer Beerdigung? Ich bin sehr gespannt auf die Antworten von jemand, der, wie wir auch so nah dran ist an diesem Thema. Dann würde ich mal anfangen. Das letzte Mal war ich vor vier Monaten bei der Beerdigung von einer sehr guten und langweirigen Freundin, deren Vater gestorben ist. Und die Trauerfeier war sehr schön, dem Rahmen, in der eine Beerdigung schön sein kann, also sehr würdevoll, sehr schön gestaltet.
Und was mir vor allen Dingen im Kopf geblieben ist, ist, dass sie eine Präsentation aus Bildern und kurzen Videoclips gemacht haben. Und das letzte Bild, was man sehen konnte, war, wie der Vater herzlich gelacht hat. Und das ist so in dem Kopf geblieben und das ist so das letzte Bild, wie eben eher in Erinnerung bleiben soll. Und das fand ich total bewegend und total berührend. Also war wirklich in einer sehr, sehr schönen Beerdigung. Ich war das letzte Mal auf einer Beerdigung, also ich habe natürlich tagtäglich damit zu tun, weil ja Angehörige unsere Friedhöfe aufsuchen und sich eine Grabstelle raussuchen wollen.
Das ist ja so meine alltägliche Arbeit, die ich unter anderem mit bestreite. Aber ich war sehr dankbar, dass ich aufgrund meiner eigenen beruflichen Erfahrung die Trauerfeier für meine Oma gestalten konnte. Das war 2018 und ich durch meine Arbeit auch so ein bisschen, sag ich mal, gesettelt war in den Themen vom Anruf bis zum Bestatter abwarten, dass der Bestatter zu meiner Oma nach Hause kommt, meine Mama zu beruhigen, die natürlich ganz aufgelöst war. Das war ja alles, sag ich mal, emotional ganz, ganz doll aufgeladen. Aber dann eben zu wissen, was kann ich alles machen bei einer Gestaltung von der Trauerfeier, was ich auch gerne an Angehörige weitergebe, wird keine Scheu zu haben und zu fragen, kann ich den Blumenschmuck selber machen, kann ich selber Priefe schreiben, die ich in den Sarg noch lege.
Und das hat mir alles extrem geholfen, dass eben, weil meine Oma ist auch auf dem Friedhof bestattet worden, den ich selber mit verwalte. Und dort hatte ich eben das Glück, genau diese Sachen selber zu organisieren und selber tätig zu werden, was uns in der Familie, glaube ich, allen extrem geholfen hat, dass ich das geöffnet habe. Ihr könnt hier selber noch eine Kerze anzünden oder andere Sachen noch machen, um so ein Abschiedsritus zu entwickeln. Und alle Kinder waren auch mit dabei, weil das auch ganz wichtig war, dass dann diese Lücke bleibt.
Was ist jetzt mit der Oma und man überlegt sich irgendwelche Stories. Und das hat mir sehr gut getan und zwar für mich aber auch nochmal, weil ich kann auch nichts dafür, irgendwann wird man ja betriebsblind, aber dort auch nochmal diesen Blick zu haben, was machen Angehörige in dem Moment alles durch, was muss man bewältigen, werden die auch zu uns in die Friedhofsurwaltung zu kommen, sich da immer nochmal zu erden, für die ist es das erste Schritt, so eine Beerdigung zu organisieren, das hat mir auch nochmal eine gute Reflektion gegeben. Und für mich war das bei dem ganzen traurigen Anlass toll, so was selber gestalten zu können.
Was haben denn Ihre Verwandten und Freunde gesagt, als sie entschieden haben, ich möchte auf oder mit Friedhöfen arbeiten? Bei Ihnen, Frau Teichmann, ist das jetzt schon eine Weile her, bei Frau Reit ist es ja ein bisschen anders. Also ich muss sagen, durchweg positiv, die haben alle total interessiert und gespannt nachgefragt. Die meisten konnten sich jetzt nicht genau darunter vorstellen, was denn jetzt eine Projektarbeit und Öffentlichkeitsarbeit für die Friedhöfe alles inne hat. Und das Interessanteste, was ich dann immer gemerkt habe, also bei den allermeisten Gesprächen, dass dann so AHA-Effekte kamen, ach, Friedhöfe sind nicht ausschließlich Orte für Trauer oder Erinnerung, sondern eben noch viel, viel mehr, auf das werden wir dann bestimmt später nochmal eingehen, was Friedhöfe alles für Funktionen, sag ich jetzt mal, haben.
Und das finde ich total schön, also dass da sehr offen und sehr neugierig reagiert wurde von meinem Umfeld. Frau Teichmann, wie ist es bei Ihnen? Ich gehe mal davon aus, dass Sie Ihre Verwandten schon seit langen darüber informiert haben, was Sie machen. Wie ist es bei Leuten, die Sie neu kennenlernen und Sie sagen, ich arbeite in der Friedhofsverwaltung? Das ist bei mir ein Bekannten- und Verwandtenkreis oder in der Familie. Habe ich immer so das Gefühl, ich bin dann immer so der Anker, wenn ein totes Fall, wen rufen wir an, rufen wir an. Also die weiß genau, was sie machen muss, die weiß, wen wir anrufen können, welchen Floristen wir nehmen oder was wir jetzt als Erstes tun müssen.
Also das ist auch so ein Frieden bei mir im Bekannten- und Verwandtenkreis, weil sie wissen, ach, das ist so die Rückfallnummer. Wenn wir so einen Trauerfall zu beklagen haben, der weiß jemand professionell damit umzugehen, die kann uns helfen, die kann uns auffangen. Das ist für mich auch wieder ein Stück weit beruhigend und in der Familie weiß jeder, die bringt uns unter die Erde, die weiß, wie man das macht, die macht das ordentlich. Frau Teichmann, Sie arbeiten ja in der Verwaltung. Was sind genau da Ihre Aufgaben? Also ich bin in der Verwaltung eigentlich so ein Allrounder, weil ich sage mal, dass ich mit Angehörigen eine Grabstelle raussuche, genauso auch Bauvorhaben betreue, mich um Teilöffentlichkeitsarbeit kümmerere oder sage ich mal in verschiedenen Programmarbeiten bis zur Erstellung von Rechnung und Gebührenbescheiden.
Also ich habe überall einen Einblick. Natürlich bin ich froh, dass ich Vorarbeiter auf meinen Friedhöfen habe, die auch das Grot des Personals organisieren. Aber natürlich, wir sind 28 Mitarbeiter. Das ist eine große Mitarbeiterschaft, die es zu organisieren gilt vom Grabmacher bis zum Friedhofskartner. Aber wir sind ein tolles Team, was gut zusammengewachsen ist, was jeder weiß, was er tut. Und aber auch, sage ich mal, wenn ein Team gut funktioniert, schafft mir das natürlich Freiräume zu gucken, was gibt es für Fördermöglichkeiten für Friedhöfe?
Wir haben eine große Denkmalsubstanz auf den Friedhöfen-Entresten. Welche Fördermittel gibt es, wo muss ich hingehen, wo mit welchen Menschen muss ich sprechen um Fördermittel zu beantragen. Also das ist auch ein großer Teil meiner Arbeit, weil die Gebühren einfach nicht ausreichen, die Friedhöfe so zu erhalten, wie wir sie haben. Es braucht für manche Baulichkeiten einfach Fördermittel und das ist auch ein Teil meiner Arbeit. Auf Frau Reitz sind wir gestoßen, weil sie sich um Kommunikation kümmert. Dresden hat eine sehr reiche Friedhofskultur.
Es gibt 58 Friedhöfe. Was genau sind denn ihre Aufgaben? Also ich habe einerseits die Öffentlichkeitsarbeit, dass ich eben den Instagram-Account betreue, die Webseite, Flyer-Erstelle für Veranstaltungen und aber auch Projekte. Also ich habe da zum Beispiel das Projekt, das wir gerade an einer Ausstellung arbeiten, die die Friedhofs-Aukultur repräsentieren soll. Dann gibt es Projekte zu Trauerangeboten direkt auf den Friedhöfen, weil dazu gibt es bisher kaum bis gar nichts. Und ich setze mich eben dafür ein und schaue nach Kooperationspartnern, damit wir direkt auf den Friedhöfen Angebote schaffen können.
Beispielsweise Gespräche schaffen können mit Ehrenamtlichen vom Hospizdienst. Da sind wir jetzt gerade dran, dass es da einfach ein bunteres Angebot gibt. Dann gibt es auch noch Naturschutzprogrammen. Also Friedhöfe sind ja total große Grünflächen und bieten eine große Möglichkeit im Naturschutzbereich und bieten eben vielen Pflanzen und Tierarten, eine Zuhause sozusagen. Also ich habe eine ganz bunte und vielfältige Arbeit und das macht mich sehr froh, weil es einfach nie langweilig wird. Es ist total spannend und bereichernd und ich mache meine Arbeit sehr gerne.
Und es gibt ja auch das Netzwerk Dresdner Stadtteil Friedhöfe. Wie kam es dazu? Wir organisieren uns schon seit circa 20 Jahren in Dresden, dass Friedhofs-Sovater sich lockerer zusammen treffen oder Friedhofs-Sovaterin und man über verschiedenste Themen, weil jeder hat ähnliche Probleme auf dem Friedhof oder der eine sagt, na wen, welche Firma nimmst du für einen Baumsschnitt oder wer kommt denn bei dir und vercompostiert? In deine Grünabfälle, na, das sage ich mir, es muss ja nie jeder das Rad neu anfinden. Man kann ja davon profitieren und das hat dann eben immer mehr Gestalt angenommen.
Das ist immer mehr Menschen gehabt, die sagen, wir möchten doch intensiver zusammenarbeiten, dass sich dann 2017 das Netzwerk gegründet hat, indem aktiv so immer so 15 Friedhofs-Sovater-Verwalterin mitmachen. Manche, die hören einfach nur zu, weil jeder, sage ich mal, ich habe das ja als Vollzeitjob. Manche, die haben dann nur eine 50-Prozent-Stelle und machen noch ein Haltenkirschner-Dienst mit. Das kann ja ganz unterschiedlich sein, aber wir profitieren alle davon, dass es dieses Netzwerk gibt, dass man eben zusammen wirklich mal Kampagnen starten kann, von der Plakatkampagne oder man organisiert den Tag des Friedhofs zusammen, weil man dort einfach professioneller Auftritt auch gegenüber Ämtern.
Und da wir aber hauptamtlich an und alle auf den Friedhof arbeiten, haben wir gemerkt, dass bei uns die Öffentlichkeitsarbeit immer zu kurz kommt und haben uns dann wirklich stark gemacht, wir brauchen jemand, der professionelles Öffentlichkeitsarbeit machen kann, weil bei uns wird es immer an Feierabend getränkt und dann denkt man, ach man müsste man noch und man müsste mal auf die Website noch was bringen und wir sind alle so dankbar, dass wir das geschafft haben, dass Frau Reit jetzt diese Stelle innehat und uns dort professionell unterstützen kann und man nicht mehr Angst hat, das hätte ich ja mal noch, da hätte ich mal noch ein Flyer gebraucht oder was anderes, sondern man weiß, es sind gute Händen, das nimmt Struktur jetzt an.
Wir treffen uns regelmäßig mit Frau Reit zusammen zu den Netzwerktreffen, um sich eben auszutauschen oder Frau Reit neue Projekte mitbringt und da ist es dann eben nicht die Angst, oh Gott, jetzt hat man das nächste Projekt, was man jetzt bestreiten muss und wie organisiere ich das, sondern das ist immer so angenehm, dass man weiß, ihr könnt hier mitmachen oder meldet euch, ich organisiere die Treffen für euch oder wir kommen mit anderen Gesprächspartnern in Kontakt und das macht es einfach total angenehm bei uns so eine große Last in der Öffentlichkeit besser präsent zu werden, wo ein Stück weit genommen ist.
Was ist das Besondere an Ihren Friedhöfen? Warum gibt es diese reiche Friedhofskultur in Dresden? Das ist in Dresden historisch gewachsen, wenn man überlegte, wie klein Dresden mal war und dann gab es natürlich ringsrum dürfliche Strukturen, die dann so Mitte des 20. Jahrhunderts auch mit eingemeindet wurden und so kommt diese reiche Vielfalt zustande und Dresden ist schon immer eine Kunstmetropole gewesen, ist aber auch immer schon eine Metropole gewesen von der Schokoladenstadt, sag ich mal bis zur Zigarettenstadt, was hier für große Imperien auch es gegeben hat und diesen Reichtum findet man auch auf unseren Friedhöfen und teilweise kann man, wenn man über unsere Friedhöfe läuft, könnte man sich auch vorstellen, man läuft durch Skulpturensammlungen, weil hier eben auch Grabplastiken von hochkarätischen Künstlern geschaffen wurden.
Die Fabrikanten, die wollten nicht vergessen werden, die haben sich hier dementsprechende Denkmale gesetzt. Leider haben sie soweit nicht gedacht, wer wird diese Gräber noch weiterführen können, wer wird die retten können mit diesen, sag ich mal, Turbulenzen, die man in der Zeit eben hat. Aber das ist schon ein großer Schatz und da sind wir, glaube ich, als Staat auch in Deutschland einzigartig, dass wir eben von den 58, sind es 49 evangelische Friedhöfe, es sind nur fünf städtische Friedhöfe, deshalb war auch der Druck bei uns so hoch, als evangelische Friedhöfe hier mehr bewirken zu wollen oder mehr in die Öffentlichkeit zu treten.
Ja, wenn man die Dresden einmal auf die Friedhöfe gelockt hat, dann gibt es auch Menschen, die sagen, wir haben hier den Namen von unserer Tochter gefunden oder wir wussten ja gar nicht, dass der Tellapfelabfinder bei ihnen hier liegt oder noch und noch und noch, weil diese Stadtgeschichte, die sich auf diesen Friedhöfen aufblättert, obwohl Dresden ja so stark Kriegszerstört ist, sind die Friedhöfe auch noch diese authentischen Urte, wo die Personen liegen, die in Dresden hier großes Vollbracht haben. Wir schauen uns ja immer wieder gerne besondere Orte an.
Haben Sie da ein paar Tipps in Dresden für uns? Also natürlich die Friedhöfe. Ja, bzw. natürlich auch auf den Friedhöfen. Also wo sollte man mal gewesen sein? Ja, da bietet sich natürlich jetzt an, das Kaspar-David-Friedrich-Denkmal zu nennen als Oberstes. Letztes Jahr hatte Kaspar-David-Friedrich seinen 250. Geburtstag und da er in Dresden bestattet wurde, haben wir da als Friedhöfe ein Kaspar-David-Friedrich-Ja, sozusagen gemacht. Und in diesem Jahr wurde dann auch das Denkmal, also ein neu geschaffenes Denkmal für Kaspar-David-Friedrich eingeweiht an seinem 250.
Geburtstag am 5. Tempe und das lohnt sich auf alle Fälle anzuschauen. Also das ist ein wunderschönes Werk geworden, ein gotisches Fenster, was seinen Zeichnungen nachempfunden ist und das kann man sich auf alle Fälle anschauen. Also wir haben den Trinitat des Friedhof, wo eben das Kaspar-David-Friedrich-Denkmal steht, dann Johannes Friedhof. In jedem Stadtteil in Dresden gibt es Friedhöfe, die sehenswert sind und das macht eben auch diese Kultur aus, weil jeder Friedhof wirklich einzigartig ist. Also wenn man jetzt hört 58 Friedhöfe, naja, dann reicht's ja, wenn ich mir ein, zwei angucke.
Ne, also jeder Friedhof hat seinen eigenen Charakter und ist total unterschiedlich und man kann da Stadtgeschichte ablesen. Also das finde ich auch, was mich eben auch immer so begeistert an Friedhöfen. Also das sind Zeitzeugnisse der Stadtgeschichte, es sind kulturelle und historische Erbe und quasi, ja, wie Freilicht muss sehen, kann ich jetzt so sagen, also man kann an den Denkmälern und Krabbsteinen, gesellschaftlichen, die künstlerischen, die architektonischen, die religiösen Traditionen von Epochung ablesen und finde ich einfach sehr spannend und sehr sehenswert.
Nun stehen Friedhofsbesuche bei vielen Menschen nicht ganz oben auf der Liste der Freizeitaktivitäten. Was bieten Friedhöfe uns als Gesellschaft? Also die Hauptaufgabe eines Friedhofs ist es natürlich, die Totenfürsorge in Platz anzubieten, wo ich meine Angehörigen beerdigen kann und wir haben uns auch im Netzwerk, sag ich mal, so auf die Fahne geschrieben. Wir möchten Menschen vorher auf unsere Friedhöfe locken. Im Rahmen einer Trauerfeier nehme ich nicht wahr, was für ein tolles Gebäude diese Feierhalle ist. Ich nehme auch nicht wahr, was für einen tollen Baumbestand in Friedhof zu bieten hat, was für Plastiken und Skulpturen und Krabbgitter zu sehen sind.
Jeder Friedhof, wie die Frau Reitz schon sagte, erzählt Stadtgeschichte, jeder hat Persönlichkeiten auf seinem Friedhof bestattet und das in verschiedensten Führungen zu präsentieren und den ganzen Blumenstrauß aufzumachen. Es gibt Führungen zur Restaurierung von Krabstätten. Es gibt Führungen zu den Gesteinsarten auf unseren Friedhöfen. Das ist auch ein ganz interessanter Punkt zu gucken. Wann sind denn welche Gesteine verwandt worden? Wann haben die den Weg überhaupt auf unsere Friedhöfe gefunden? Es gibt Musikerführungen. Wir haben auf dem Johannes-Friedhof eine Genussführung, wo wir die Produkte präsentieren, die es heute noch am Handel gibt von den Fabrikanten.
Da kann man weintrinken, Schokolade essen und Tabak riechen. Menschen einfach mal ganz anders Friedhof zu präsentieren, zu Aha-Erlebnissen führen, dass sich dann Menschen sagen, hier machen wir mal doch noch einen Spaziergang drüber. Wenn dann die Entscheidung kommt, dann ist das auch oder wo wir wirklich bestattet werden möchten. Oder wir gucken uns mal an, was es für Bestattungsmöglichkeiten gibt. Dann haben wir schon extrem viel gewonnen, als wenn Menschen in dieser Schock-Situation jetzt plötzlich zum Bestatter, zum Steinmetz und auch noch zum Friedhof, dann hat man diesen Blick für diese tollen Friedhof-Anlagen in der Regel überhaupt nicht.
Und wenn das Wetter nach November grau und regnerig ist, dann ist es für die Menschen noch schwerer, sich im Bestattungsplatz auszusuchen. David, wenn du die Gärten der Bestattung als Beispiel nimmst, was hat es der Stadt gebracht damals, die Genehmigung zu erteilen, diesen Friedhof zu gründen? Also ich glaube, das ist eigentlich ähnlich wie Frau Teichmann das gerade gesagt hat. Die hatten die Möglichkeit vielleicht auch mal zu schauen, dass es auf einmal auch um Aufenthaltsqualität, Zugewandheit ging. Dass es weniger streng geworden ist und man das ein oder andere vielleicht nochmal auf den Prüfstand gestellt hat.
Ob es da nur um die Erfüllung hoheitlicher Aufgaben oder wieder einen menschlichen oder gesellschaftlichen Blick gibt. Warum fehlt es uns an Mut, sich mit dem Thema Friedhof auseinanderzusetzen, nicht unbedingt in Dresden und nicht unbedingt bei uns? Aber ich habe das Gefühl, sowohl Dresden als auch wir sind doch eher die Ausnahme als die Regel. Ich denke, Friedhöfe ist bei mir fast gleich wie mit Krankenhäuser. Das ist so ein großes Tabuthema. Es erinnert an die eigene Endlichkeit. Und wenn man jung ist, bis zur Rente, hetzt man durch sein Leben und hat extrem viel zu tun und möchte sich damit auch nie beschäftigen.
Und umso mehr bauen sich diese Tabuthemen auch auf. Und dann diesen Mut zu haben, sich damit wirklich zu beschäftigen, fällt vielen Menschen extrem schwer und dann in der Schock-Situation auch noch Entscheidungen treffen zu müssen. Und dann will man ja auch noch die richtige Entscheidung treffen. Das sind solche wohren Hemmschwellen. Aber für uns ist das eben Antrieb mit den Führungen das aufzubrechen. Wir haben jetzt auch Führungen für Vorschul-Kinder entwickelt. Die Knirps gehen ja ganz anders damit um und stellen auch ganz anderes Fragen. Und eigentlich sind die Eltern, die mit innen sind, glaube ich, die größten Erlebnisse.
Aber wenn wir in den Generationen die ganz vorne anfangen zu sagen, das ist Teil unserer Gesellschaft und es ist gestaltbar und es macht auch keine Angst, sich damit zu beschäftigen. Und auch mal diesen Wert dieser Friedhöfe zu begreifen, kann man dieses Tabu schon aufbrechen. Und wir merken auch, vielleicht kennen Sie das auch, wir bieten die Möglichkeit an Kreber in Patenschaft zu nehmen, also die, die an uns zurückgegangen sind, vom kleinen zierlichen Grabmal mit einer tollen Sandsteinarbeit dran, bis zu eben Kratstellen mit diesen großen Plastiken.
Und ich merke immer wieder, wenn ich dabei bin, mit Menschen über Grabpatenschaft zu reden, dann wird ja ein Vertrag geschlossen, die sind ganz aufgeschlossen. Und es sind absolute Multiplikatoren. Die Interessenten, die kommen nach unsre Freunde, haben doch schon oder Bekannte, haben hier eine Patenschaft übernommen. Und die tragen das Thema Friedhoff wieder in ihre Freundeskreise und fangen eben dort auch an, dort wieder ein bisschen das Tabu aufzubrechen, an einer anderen Stelle. Und nur so können wir ganz langsam, stetig und beständig dieses Tabuversuche aufzubrechen.
Frau Reit, ist es schwierig, die Leute für das Thema zu interessieren, also auch die Menschen, die in der Presse arbeiten oder auch andere Zielgruppen, die sie ansprechen? Nein, gar nicht. Also man muss den Leuten erstmal so ein bisschen eröffnen, was sind denn Friedhöfe wirklich, abgesehen von Städten der Begegnung und der Ruhe und der Erinnerung und der Trauer. Aber wenn wir dann einmal anfangen mit zu reden, dann haben wir eigentlich die Leute immer sehr schnell auf unserer Seite und sehr schnell für uns gewonnen. Das ist dann eigentlich immer ein Selbstläufer, wenn wir dann einmal mit den Leuten im Gespräch sind.
Ja, mit zwei Dingen, die Frau Teichmann gerade erwähnt hat, nämlich Kinder und auch die Führungen über den Friedhof. Das erinnert mich schon auch an das, was wir machen, oder? Wir sind hier ein relativ junger Friedhof. Wir haben noch keine Patengräber, das kommt vielleicht so ein bisschen. Wir haben einige neue große Grabanlagen, wie zum Beispiel das Grab von Mary Bauer-Meister bei uns, das ja auch selber geschaffen hat vor ihrem Tod. Und da kann ich mir vorstellen, also wir sind jetzt knapp 20 Jahre alt als Friedhof, also noch ganz, ganz klein und jung, dass wenn da mal 50 Jahre über diesen Friedhof weitergegangen sind, dass wir dann so Themen haben.
Und damit wir natürlich auch diese Verbindung haben, beziehungsweise weil ich auch sah, wie das teilweise anders gehandhabt wird, haben wir ein Kindergarten, also ein Waldkindergarten auf dem Friedhof etabliert. Mit einfach schönen Ergebnissen. Am Anfang natürlich einer großen Angst, was können Kinder auf diesem Friedhof anrichten? Das hört sich so ein bisschen an, wir haben ab und zu meine Wildschweinrotte, die sich auf unseren Friedhof verirrt. Da wurde immer unterstellt, die Kinder könnten das auch machen, aber die sind mit einer großen Achtsamkeit und Freude auch dort.
Und ja, ich bin ganz beeindruckt, was sie da in Veranstaltungen und Führungen anbieten. Bisher kriegt man direkt auch Lust, also ich bin Tabakwahn nicht abgeneigt. Ja, einfach dieses Sinnliche miteinander zu verbinden, das finde ich ganz toll. Das versuchen wir natürlich auch, dass dieser Ort Friedhof, der in so, ja, der ist ja eigentlich so ein mysteriöser Ort mit all dem, was wir Menschen auch an Aberglauben, an Geschichten, an Sehnsucht haben, das irgendwo wieder zu verbinden. Und ich glaube, da sehe ich einige Parallelen und auch ganz viele Anregungen.
Und wir versuchen halt auch, dass Menschen wieder ein Anlass haben, sich über dieses Thema so leicht oder so intensiv wie sie möchten, sich damit zu befassen. Und ich weiß nicht, ob Sie schon mal unsere Sommerkonzerte gesehen haben bei unserem gegenseitigen Kennenlernen. Da werden wir dieses Jahr knapp 2.500 Menschen bei einem Colch Rockpop-Karnevalskonzert bei uns haben. Und ich rechne ganz stark damit, so wie ich die Band kenne, dass Menschen sehr stark involviert sind, dass sie sich einfach freuen dabei zu sein und auch tanzen werden und mit ihren Freunden dort einfach einen schönen Abend an so einem Ort verbringen werden.
Haben Sie sich schon einen Platz auf einem Ihrer Friedhöfe ausgesucht? Also ich schwanke da immer sehr und ich überlege auch, übernehme ich für das eine oder andere Grab mal jetzt die Patenschaft. Aber die Vielfalt ist einfach riesig, obwohl meine Großaltern ja nun auf dem Trinitat des Friedhofs bestattet sind, bloppt es in mir immer mal auf. Aber so richtig festgelegt habe ich mich noch nicht. Ich habe mich auch noch nicht festgelegt, aber ich habe schon sehr, sehr viele wunderschöne Grab-Male gesehen und ich bin ein riesen großer Fan von Wandstellen.
Aber ja, also ich konnte mich jetzt noch nicht festlegen. Nun könnten Sie selbst Ihre Trauerrede schreiben. Was wäre Ihnen wichtig, dass der einst bei Ihnen gesagt würde? Also ich möchte nicht, dass ich durch meine Biografie abgearbeitet wird. Ich finde dieses Gedicht oder diesen Text mit dem Zug des Lebens, den finde ich schön und das finde ich toll, wenn man das auch auf mich anwendet. Das kennen Sie wahrscheinlich, man fährt in einem Zug und es steigen Personen ein und dann steigen wieder Personen aus. Ich habe das so auf mich zu projizieren und mich eben, soll ich mal von meiner menschlichen Seite absolut darstellt, weil ja, ich erlebe das eben häufig bei Trauerfeiern, dass dann wirklich so die Biografien so runter geradert werden.
Und das bin ich nicht, das möchte ich nicht. Und ich glaube, was mir wichtig ist, was rüber kommen soll, dass ich ein Herzensmensch bin und dass ich für die Friedhöfe gelebt habe. Und man muss sich vielleicht, also man muss jetzt deswegen keine Allee nach mir benennen, aber dass man es irgendwie ein Stück weit vielleicht in Erinnerung behält, was man, wenn es eben Menschen gibt, die sich so stark für Friedhöfe engagieren, so wie es eben viele Menschen auch in dem Netzwerk tun, dass man davon profitiert, wenn man solche Menschen trifft, die mit so einem Ärgerheitsunengagement sich für Friedhöfe einsetzen.
Und wenn das in mal einer Trauerrede mit rübergebracht wird, und ich möchte auch nicht, dass es so eine pure traurige Veranstaltung ist. Wir haben es geschafft bei uns auf dem Trinitatesskritur aus einer ehemaligen Aufbauungshalle, ein Begegnungszentrum, dort zu schaffen, was langsam anläuft, wo sich Menschen begegnen können, eine Tasse Kaffee trinken können. Und dort drin möchte ich bitte, dass meine Trauerfeier stattfindet. Und das ist aber eine lockere Veranstaltung, ist mit Kaffee trinken und einfach an mich nochmal denken, wie ich eben auch hier drin gewirkt habe und Konzerte mit organisiert habe, dass ich so in Erinnerung bleibe.
Ja, wie sieht es aus bei Infrahrat? Ja, sehr ähnlich. Also mir sind auch eher meine zwischenmenschlichen Beziehungen und mein Gemüt, sage ich jetzt mal, also so meine Personen am wichtigsten und jetzt nicht jeder einzelne biografische berufliche Schritt, dass das dann so auf die Goldwaage gelegt wird, sondern mehr wie mein Wesen ist oder war in dem Falle dann. Und mir ist es auch ganz wichtig, dass es eben nicht nur traurig und schlimm ist, dass man auf mich anstoßen kann und sagen kann, schön und wir verbringen jetzt eine gute Zeit und leben die schönen Erinnerungen auch nochmal hoch.
Natürlich darf man trauern, das soll gar nicht so klingen, als wäre das verboten, aber es soll eben auch ein schöner Anlass sein, also dass man einfach nochmal mir gedenkt und ja, meine Art und meine Lebensweise in Erinnerung ruft. Was könnte auf Ihrem Grabstein stehen? Also habe ich schon überlegt, aber ich habe auf dem ersten Friedtour, wo ich angefangen habe, gibt es so ein Wunschkrabmal, und das ist ein schlichtes, einfaches Holzkrabmal und da steht nun wirklich nur Name, Vorname und die Lebensdaten, aber dieses Holzkrabmal, wie das zusammengesetzt ist, das hat für mich so enorm viel Ausdruck.
Und jedes Mal, wenn ich eben in Radebeul bin, wo ich angefangen habe, auf Friedhöfen zu arbeiten, gehe ich jedes Mal gucken, steht es noch, hoffentlich noch, und wie ist es über die Jahre gekommen und die Lärche ist so herrlich verkraut. Also bei mir muss kein Satz drauf stehen, sondern das soll irgendwie so ein Ausdruck starkes Grabmal sein, das muss auch nicht größes Prompöses sein, aber irgendwo, wo man so einen A-Affekt hat und sagt, wow, genau, so ist er gewesen oder noch, dass man das mit mir identifizieren kann. Also ich habe jetzt erstmal kurz überlegen müssen, weil ich mir davor noch keine Gedanken über den Satz gemacht habe.
Und dann ist mir aber ganz schnell und spontan eingefallen, in jedem Ende steht ein Anfang, weil das nämlich bei meinen Großeltern auf dem Grabstein steht. Und ich finde, das ist einfach so ein schöner Satz, so eine schöne Denkweise. Und das war tatsächlich auch so bei meinen Großeltern, dass die, als die gestorben sind, kurz danach meinen Sohn geboren wurde. Und das ist ja dann wieder so, dieses in jedem Ende steht an Anfang. Und also ich kann mir gut vorstellen, dass ich das auch greifen werde, wenn ich dann irgendwann mal gestorben bin und dass das dann auf meinem Grabstein stehen soll.
Haben Sie beide sich denn auch Gedanken zum Beispiel zur Musik bei einer Trauerfeier gemacht, was da schön wäre oder was für Sie eine Bedeutung hat? Sicherlich kann ich mir vorstellen, dass auf meiner Trauerfeier Madonna gespielt wird, weil ich ein absoluter Madonna-Fan bin und das schon immer war, sondern viele kennen mich im Privaten, wie ich eben Rock und Pop höre und dann auch gerne mal tanze. Deshalb kann bei mir auch getanzt werden zu der Musik, die ich einfach gerne gehört habe. Ich wäre auch noch mit 80 solche Musik hören und nicht die getragene Bach- oder Beethoven-Musik.
Gibt es einen bestimmten Titel, der Ihnen besonders am Herzen liegt oder den Sie sich gerade gut vorstellen könnten? Der Titel Express Yourself. Wie sieht es aus bei Ihnen, Frau Reit? Ja, tatsächlich auch so ähnlich wie bei Frau Teichmann. Also ich könnte mir auch nicht vorstellen, dass was ganz Schweres, Trauriges dann gespielt wird, sondern auch eher ein Rock-Titel oder was Schnelles. Also ich höre privat auch einfach sehr gerne Rock-Musik, aber auch aus den Sixties und Seventies-Lieder. Also ich kann mir da vieles vorstellen, ob das jetzt die Beatles sind oder The Who oder Red Hot Chili Peppers.
Würde ich mich jetzt noch nicht festlegen wollen, aber wahrscheinlich eher so. Herzlichen Dank, Beatrice Teichmann. Dienststellenleiterin der Verwaltung des Elias Trinitatis und Johannes Friedhofs Dresden und Natalie Reit zuständig für Projektarbeit für die evangelischen Friedhöfe Dresdens. Das war es für heute. Schön am Leben bleiben und bis bald.